Sonntag, 26. April 2020

South Summer vacation day1 - 9/7/2019

Urlaub, wo noch?
In Kalifornien haben wir die Prio-1 Ziele schon abgehakt. Wohin also mit vertretbarem Aufwand? Die Idee: Flug bis Texas, dann per Rental entlang der Küste bis Florida. So lässt sich ein Maximum an Staaten mit einem Minimum an Meilen herausholen.

Nachdem mein Flug aus Mexiko am Abend zuvor pünktlich war, können wir unseren South Staates Trip antreten. Die Frage war zunächst, wie kommen wir zum Airport: Per Zug? https://www.wanderu.com/en-us/train/us-ca/los-angeles/us-ca/santa-barbara/. Let's try Uber. Diesen Service habe ich in Mexiko zum ersten Mal genutzt und finde ihn gleich um Klassen besser als Taxi fahren: Der Preis ist vorab bekannt. Per App erhält man vorab genaue Information über Aufenthalt, Ankunft des Taxis und Dauer der Fahrt. Ein gut gelaunter Fahrer bringt uns zum Flughafen. Er macht dies im Nebenjob. kam aus Alaska nach Kalif. Als Uber Fahrer genießt er die freie Zeiteinteilung und das Kennenlernen unterschiedlichster Fahrgäste.

Am Santa Barbara Airport schnell noch einen Kaffee und dann wird unser Flug schon aufgerufen. Anton und Katja streiten sich, wer im Flieger neben Papa sitzen darf. Ich habe das iPhone :-) Die Schleife über LA ist fast länger als die Strecke von SB bis hierher. Wir fliegen LAX von landeinwärts Richtung Meer an. Nun zum Abflugterminal. Vor uns in der Queue steht Michael Jackson, sein Double.


Beim Start sehen wir das Hilton Hotel direkt an der Landebahn. Dort hatten wir mal übernachtet, ein Ohrengraus. Der Flug von LAX nach San Antonio überquert hauptsächlich Wüstenstriche. Angekommen, gehen wir zu Hertz zur Abholung des Autos. Die Debit Card funktioniert nicht. Mit der dt. ING DiBa Card geht es. Die Dame hinterm Counter schlägt uns ein Upgrade vor: Ein SUV (Artikel "das"), Toyota Highlander 6.5 (7?) Sitzer. Wir finden den im Parkhaus, die Schlüssel stecken. Die Kinder sind von dem Wagen begeistert. Statt einer durchgehenden Rückbank, hat jeder von Ihnen einen eigenen Sitz, der sich separat vor und zurückfahren lässt.


Zuerst essen oder ins Hotel? Unser Magen entscheidet die Frage. Unterwegs sehen wir eine Rauchfahne. Neben dem Highway brennt eine Tankstelle. Kurz darauf hören wir davon im Radio. Wir suchen per Google Maps nach einem Restaurant. Schließlich fahren wir die Pearl Brewery an. Inmitten einer historischen (Backstein), sorgfältig restaurierten Anlage finden wir einen food court. Hier gibt es einen der zwei besten Burger, die wir bisher in den USA fanden. (Der andere: ...?)

"Kurz" ins Hotel und dann weiter zur Innenstadt. Der Parkplatz in der Nähe der Alamo kostet 20 USD, Natalia übernimmt die Kosten. Die Alamo ist um diese Zeit leider schon geschlossen. Bei mir setzt eine totale Schlappheit ein. Nach kurzer Pause geht es weiter. Wir machen den River Walk, an einigen Stellen sehr überlaufen. Idyllisch, bemerkenswert ist etwa ein Amphiteater, bei dem Zuschauer und Bühne durch den Fluss getrennt sind.


Im Buckhorn Museum schauen wir kurz in den großen Saloon mit vielen präparierten Tieren, unter anderem einem Löwen. Wir besuchen den Shop. Hier gibt es allerlei Kuriositäten. Insbesondere Gewehre / Pistolen sind (in Texas) als Kinderspielzeug sehr beliebt. Auch sehr geschätzt von unseren kids: Ein Frog/Duck Hunt Spielautomat am Ausgang. Natalia spendiert die Runde für beide.


Abends essen wir Strawberry Eis bei Wholefoods (Amazon) Market. Eine ehemalige Fabrik wurde zu einer schicken Mall umgebaut. Sogar die Schornsteine bleiben genutzt, dort wurden Schaufenster eingebaut. ... Unser Hotel in Naturstein Optik ist komfortabel. Wir sind abends spät dran, beeilen uns, in den Pool zu kommen. Anton müssen wir überreden. Es ist sehr heiß, das Wasser des Pools ist angenehm temperiert. Auf dem Rückweg zum Zimmer finden wir heraus, dass wir doch noch mehr Zeit haben. Katja und ich gehen nochmals in den Pool.

Samstag, 25. April 2020

Thunderstorm

Die letzten beiden Nächte hat es stark gestürmt. Gleichzeitig ist seit Mitte der Woche das Wetter sprunghaft wärmer geworden. Es gab einen Sprung von 20 auf 30 Grad. Auf der Terrasse sammeln sich vom Sturm abgerissene Blätter. Bart erzählte mir, dass ein Baum in seinem Garten entwurzelt wurde und auf den Zaun des Nachbarn fiel. Bei uns liegt morgens ein spanischer Konquistador Helm auf dem Gartenstuhl. Doch es stellt sich heraus, es war die Kappe unseres Schornsteins. Ich besorge eine Leiter, steig auf das Dach, doch die Haube lässt sich nicht aufsetzen, weil verbogen. Nach gerade biegen des Schlots per Zange (!) geht es doch. Unsere Vermieterin Susan informiere ich per SMS.

Samstag, 18. April 2020

first two weeks of remote school (English)

We were in quarantine for a while and because the school in Santa Barbara had not started yet, I did the work from the German school. It was pretty unfair I thought, but then i got a notification on google classroom that there was going to be school. But it was gonna start the next week so i had some free time. After having some free time at home the school sent out a mail that there will be work sent out to the students everyday except for the weekend.

So that's what happens every single day: First we get on to an app that is a chat room app and we meet with the teacher and talk about what we are gonna do for that day and she explains everything and answers questions, after shes then answered all the questions and made everything clear we all do the work by ourselves.
We could find the work on a app called google classroom, the teacher always post three things to do and you have some brakes in between and you do something else than working and then get back to work. We mostly have math reading and science( not like real science).

and what do i do after i have done my stuff i play video games because i have done something so i get a reward.

comment if you want to see more of the English blog text content  ;-)

Freitag, 10. April 2020

Immobilienblase

Wir wohnen in einem alleinstehenden Haus in Santa Barbara. Es liegt oberhalb der Mission, mit Blick auf die Stadt und den Pazifik. Man sieht die Bohrinseln, die Channel Islands: Santa Cruz, Santa Rosa und San Miguel. Wir haben einen grossen Garten, in dem Orangen- und Zitronnenbaeume wachsen, tagsueber die Singvoegel zwitschern und Kolibris zwischen dem Salbei brummen. Auf einer kleinen Rasenflaeche spielen wir ab und zu Fussball oder trainieren Archery.

Spannen wir den Bogen zum Finanziellen. Auf Zillow kann man so gut wie jedes Haus in den USA schaetzen lassen, das nennt sich ZEstimate. Zillow bewertet unser gemietetes Haus mit etwa einer Million Dollar Kaufpreis. Vor einigen Wochen chattete ich mit einem Freund aus Pennsylvania, der mir sagte, dass man fuer den Preis an der Ostkueste eine grosse Villa bekomme. "So what?" Sind eben hoch die Preise am Pazifik.

Nun Korona, die Mutter der Krisen, wird weitere Krisen ausloesen. Die Notenbanken sind in der finalen Phase ihrer Politik des billigen Geldes. Ausgeschuettete Millarden werden nur noch mit einem kurzen Zucken des Marktes gewertschaetzt. Das Platzen der Immobilienblase 2.0 wird vorausgesagt. https://www.youtube.com/watch?v=vtwVI24Ib90 Die UBS hat hierzu einen weltweiten Real Estate Bubble Index herausgebracht:


Auf Patz 1 steht : Muenchen. Fragen wir uns nun, was bekommt man fuer etwa 1 Million Euro in Muenchen? Kurzer Check auf Immoscout. Die Preise beginnen bei 750TEuro. Fuer 810T kann man ein "Renovierungsbeduerftiges Reihenmittelhaus" erwerden. Zaehlen wir die Kosten f.d. Renovierung drauf, unter Beruecksichtigung der mit der Blase gleichfalls gestiegenen Handwerkerkosten, so landen wir im Zielgebiet.


Schauen wir auf den untersten Platz des UBS Index, so finden wir Chicago, mit einem stagnierenden Trend. Zillow Check ergibt, dass man ab 15.000 Dollar Haeuser findet, die man renovieren kann. Gleiches Haus wuerde in Santa Barbara etwa 600.000 Dollar kosten.

Wie geht es weiter? Haengt vom Fortgang der Koronakrise ab. Letztlich ist es aber eine Frage der Demographie und der gesellschaftlichen (Un)zufriedenheit. Und: Noch 2-3 Jahre warten bis zum Immobilienkauf :-)

We fixed it

12/13/2020 my iPhone screen broke. This happened at Paradise Cove at Big Bear Lake, when Anton asked me for the time. Short after that I had...