Freitag, 19. April 2019

Rose Run / Rose Lauf am Freitag, den 12. April.


Gastredakteuer "Natalia" schreibt:

Am 12. April fand ein Rose Run – ein Lauf aller Schüler der Roosevelt School im Rose Garten an der Mission statt. Es ist ein großes Ereignis an der Schule und einer der großen Sammelaktionen innerhalb des Schuljahres. Für diesen Lauf sollten die Schüler Sponsoren suchen. Die Jahre davor wurde der Lauf ungefähr wie der Unicef Lauf organisiert. Jeder Schüler suchte sich Sponsoren, die eine bestimmte Summe pro laufende Runde zahlen wollen, das Geld wurde nach dem Lauf gesammelt. Dieses Jahr sollten die Kinder bestimmte, nicht besonders schmerzende Summe sammeln. Die Spenden"opfer" sind meistens Eltern, Verwandte, Freunde, Kollegen, Nachbarn. Einige Kinder haben etwas verkauft, z.B. selbst gebackene Kekse, um die gespendete Summe zu erhöhen. In der Katja`s Klasse hatte die Lehrerin, Miss O`Donnel jedem Schüler einen Dollar geschenkt. Anton hat einen Dollar aus seinem Taschengeld abgegeben. Die Umschläge mit den Spenden (Pledge envelopes) sollten bis Mittwoch, den 10.04. in der Klasse abgegeben werden.

Am Freitag waren alle Kinder aufgeregt. Jedes Kind hat ein T-Shirt mit dem Rose Run Logo bekommen, auf dem Rücken wurden die Sponsoren der Veranstaltung abgebildet. Ich habe bei Katja`s Klasse geholfen, die Startnummer den Kindern auf die T-Shirts zu befestigen. Auf der Rückseite der Nummer stand der Name des Kindes und ein Sensor, der die Runden mitzählt, die das Kind macht.


Seit morgens früh haben die tüchtigen Eltern einiges im Rose Garten aufgebaut: Start- und Finish, Laufstrecke, Wasserstation, Kaffee Connection (Kaffee und Snacktisch). Die Musik lief, die Stimmung war bombastisch. Um 9:30 haben die 1. und 2. Klassen ihren Lauf angefangen. Die Laufzeit für diese Altersgruppe war 30 Minuten. Die jungen Läufer wurden kräftig durch Eltern und Zuschauer unterstützt. An der Wasserstation konnte eine Sprühdusche genommen werden und natürlich was zu trinken. Eigentlich, konnte jeder mitmachen, davon wusste ich vorher nicht. Einige Eltern sind mitgelaufen. Die meisten Kinder haben die Kombination aus walken und joggen gewählt. Es war auch warm an diesem Tag. Katharina hat stolze 16 Runden geschafft, und befand sich in der ersten Hälfte der Teilnehmertabelle in ihrer Altersgruppe. Nach dem Lauf durften alle Kinder ein Eis aussuchen.


Bereits um 10:15 fiel der Startschuss für die nächste Altersgruppe der 3. und 4. Klassen. Anton und sein Freund Ider standen zusammen an der Startlinie. Auch hier bewegten sich die Kinder nach der Walk-Laufmethode vorwärts. Nach den entspannten Runden am Anfang der Laufstrecke hatte Anton Gas gegeben, man musste die Kräfte innerhalb der 45 Minuten gut verteilen können. Anton und Ider trafen sich immer wieder auf der Laufstrecke, oder Anton lief einige Zeit mit dem Thomasito, einem deutschen Jungen zusammen. In seiner Altersgruppe lag Anton ebenfalls in der ersten Hälfte der Ergebnistabelle und hat 23 Runden geschafft. Beim Durchlaufen der Start/Finishlinie wurden die Kinder von den Frauen aus dem Sekretariat namentlich angefeuert: "Good job, Anton! Keep running!" oder "Gute Leistung, rough riders!". Eis gab es ebenfalls als Belohnung.

Heute am Freitag, den 19.04. findet die Siegerehrung statt. Die Schüler konnten heute die T-Shirts mit der Schulsymbolik tragen. Es gibt 2 Siegertypen: die, die am meisten Runden geschafft haben und die, die am meisten gespendet haben.

In der Alterskategorie 3. - 4. Klasse sind die ersten 4 Plätze von den Schüler aus Anton`s Klasse belegt!

Good job, rough riders!

Mittwoch, 17. April 2019

Zwei Wochenenden in Santa Maria

6. / 7.
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Sa.
?? (irgendwo im Westen der USA ...)
*** das übliche Problem, zu spät geschrieben, Details sind nicht mehr präsent ***

So.
Fahren auf dem 154 Richtung Norden (wie schon des öfteren :-). Vorbei an Los Olivos. Nehmen uns vor (eigentlich nimmt sich Natalia das für uns vor), einmal Neverland zu besuchen. Sind nach einer guten Stunde in Santa Maria. Nach scharfem Protest von Katja gegen andere Restaurants und mangels Lust anderes auszuprobieren, essen wir in der dortigen In & Out Burgerbraterei.

Weiter zum Walmart, ein faszinierendes Geschäft für Groß und Klein, in dem man fast alles bekommt. Kaufe ein herabgesetztes Saint Patrick's T-Shirt (St. Patrick's day war vor 3 Wochen), vergesse leider meinen Pullover dort.

Zum Park und Spielplatz. Eine schöne Fläche, gesponsort vom lokalen Lion's Club. Es gibt zwei Kletterburgen, blau und gelb. Für Anton zu langweilig, Katja mag (traut sich) nicht alleine darauf. Eine kreisrunde Betonbahn umschließt einen Pavillon in der Mitte, in dem eine Gesellschaft feiert. Wir haben viele Spielsachen mit, auch den Roller. Anton, Katja und ich kurven abwechselnd mit dem Roller über die Betonbahnen. Neben dem Pavillon ist ein Basketball Feld.

Was liest denn der Anton?

Nächster Halt ist ein größerer Park, der laut Karte einen Teich hat. Dessen Wasser stellt sich als grün gefärbt heraus. Ob das noch vom Saint Patrick's day herrührt? Am Rande des Teiches ist das lehmige Ufer von Löchern durchsät. Aus diesen Löchern spähen lustige Chipmunks (A-& B-Hörnchen). Die Kinder sind fasziniert, kommen jedoch so nahe, dass die vorsichtigen Tierchen sich nicht mehr heraustrauen.

... aha, er liest Dogman.


13. / 14.
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Fr.
lange gearbeitet, gehe als letzter aus dem Büro

Sa.
Die 2 Pakete von Weber sind da! Alle haben darauf gewartet. Morgens einige bürokratische Dinge erledigt. Anton bearbeitet Mathe- und Deutschaufgaben aus seinem dt. 4. Klasse Heft, Katja macht Aufgaben aus ihrem Heft. Spaziere danach mit Katja zur State, Kaffee im Starbucks und auf Katja's Wunsch weiter bis zum Apple Laden. Zocken ... Wir kommen an einem netten Cafe gegenüber Paseo Nuevo vorbei.

Einkaufen mit den Kindern: Ider, Anton & Katja. Kaufen zunächst Gaskartuschen im Home Improvement Center, danach Steaks und Würstchen im Smart & Final. Die Schweine"steaks"(?) sind dreieckig, was sie einfach grillen lässt. Sie sind zart und saftig. Das Rindersteak ist im New York Style, ein längliches Stück mit einer Fettseite. Es wird sich am Dienstag als sehr schmackhaft herausstellen und schmeckt sogar Natalia. Amerikanisches Fleisch ist von hoher Qualität. Wir grillen mit Ider & Michael, Michael bringt Icecream mit.

Mmmh, nicht zu lange auflassen,
die Temperatur muss konstant bleiben.

Da Michael auf Wohnungssuche ist, statten wir dem Nachbarhaus und Steve einen Besuch ab. Dort lernen wir den neuen Nachbarn kennen: Brad, er gründet eine Kommune, die sich u.a. mit Arbeitnehmerbeteiligung befasst.

So.
Wir machen spät los. Trinken Caffee Latte in Goleta, bei Albertson's gibt's Gebäck und noch einen Kaffee für Natalia.

Tanken in Buellton, es wird zu knapp für's Schwimmbad, die Kinder sind sauer.
Kommen erst um 14:30 in Lompoc an, wir sind zu spät für's Aquatic center. Dieses ist wochenends zwischen 13 und 15 Uhr geöffnet. Ersatz: Wir schwimmen im Santa Ynez River, der fließt etwa Knietief. Wir finden im Flussbett "Erdölsteine", Steinartieg Brocken aus sedimentiertem Erdöl. Uns interessiert ein verlassenes Autokino.

Autokino in Lompoc. Hier ist alles zugewachsen,
die Leute schauen lieber zu Hause Netflix.
So ungefähr stellen wir uns das Autokino in besseren Zeiten vor.

La Purisima, die Freilicht-Mission nordöstlich von Lompoc, hat sonntags bis 16 Uhr geöffnet. Ein riesiger Wasserbüffel teilt sich mit Chipmunks die Wiese. Vor 200 Jahren haben hier etwa 1000 Menschen gelebt: Missionare, Soldaten und Indianer, die Chumach. Da die Indianer keine europ. Krankheiten gewohnt waren, hat es zahlreiche von ihnen dahingerafft. Ein kleiner Herb Garden lockt mit zahlreichen Gerüchen, sofern man mit seinen Fingern an den Blättern reibt. Manche Planzen riechen grauslig, Rosmarin dagegen sehr gut. Katja findet auf der Weide ein Pferd, das sich erst von einer Seite streicheln lässt, dann wendet, um sich die andere Seite massieren zu lassen.

In Santa Maria essen wir im Habit. Beide Kindern bekommen ein Charburger Meal.
Im Walmart tausche ich den unbequemen Campingstuhl um. Mein Pullover bleibt leider verschwunden. Nach langem Debattieren um NERF guns oder Laserpistolen ist die Rückfahrt spät, wir sind erst um 9 p.m. zu Hause.

Samstag, 6. April 2019

#Katja's Bericht

mein erster Schultag  in USA
ich war aufgeregt  dan musste  ich auch schon los
die kinder haben mich begrüßt
ich habe das meiste habe ich nicht verstanden
dan mussten meine  Eltern  gehen ☺☝dan haben wir uns auf den Boden  gesetzt
dan hate sie für mich bla bla bla gesagt  😑☺☺☺☺😂😂😂😂  
😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂👾👾👾👾👾👾👾 fertig

Freitag, 5. April 2019

Katja's erster Schultag

Katja ist schon am Vortag aufgeregt und gleichzeitig freut sie sich. Sie hatte gerade einen Brief an Ihre dt. Klasse geschrieben, in dem sie um ein großes Herz die Namen aller Mitschüler aufzählt.

4/4/2018 - Wir fahren kurz vor acht in die Schule. Ich parke unweit des Gebäudes, so dass ich im Anschluss schnell zur Firma komme. Im Sekretariat erfahren wir, wer die neue Lehrerin ist: Miss O'Donnell.

Da Sie noch nicht in der Schule ist, warten wir zunächst. In der "Turn"halle gibt es Frühstück für diejenigen, die noch keins hatten: etwa Anton. Die Schüler wählen zwischen Toast mit Ahornsirup, Blutorangen oder ...

Wir warten bis 8:20, dann holt uns Miss Young, die Sekretärin ab. Wir laufen über den Schulhof zur Klasse, die ist unten rechts. Hier halten sich schon zwei Jungs auf: Eli, Jacob und einige Mädchen. Auch Miss O'Donnell begrüßt uns. "We are all excited to meet our new student." Die freundliche rundliche Lehrerin philippinischer (hawaiianischer?) Herkunft erklärt uns, dass sie schon gestern den Kindern mitgeteilt hat, dass ein neuer "student" kommt.

Die anderen Kinder zeigen uns die "Library", das ist die Büchersammlung in der Klasse. In einem Regal stehen viele Dinosaurier Bücher. Eli, ein aufgeweckter Junge erklärt, das die Klasse zurzeit ein Buch über Dinosaurier liest. Es gongt. Dieser erste Gong bedeutet: Bereitmachen. Der zweite Gong: Jetzt müsst Ihr in der Klasse sein. Es kommt eine Bekannte, die Frau von Jorritt. Die Familie kommt aus Belgien. Sie haben zwei Mädchen und eine Tochter in Katharinas Klasse.

Abends erzählt mir Katja, dass ihr der erste Schultag gut gefallen hat. Im Unterricht hat sie Vieles nicht verstanden. Doch wenn sie etwas nicht verstand, so hat es ihr Lou-Ann, das Mädchen belgischer Herkunft erklärt (auf englisch und mit dem Zeigefinger). In der ersten Pause hat Katja ihr Nutellabrot gegessen, in der zweiten Pause hat sie mit zwei Mädchen an den schwingenden Bällen gespielt.

Anton berichtet abends, dass er die Melodie von Jurassic Park auf dem Cello gelernt hat. Auch Shrek kann er spielen. That's California.

We fixed it

12/13/2020 my iPhone screen broke. This happened at Paradise Cove at Big Bear Lake, when Anton asked me for the time. Short after that I had...