Anton verbringt das vierte und das darauf folgende Schuljahr ........................................... in den USA. Hier wird er von seinen Erlebnissen berichten.
Montag, 25. November 2019
Aloha awakea! guten (Mit)tag
12:15 local time OGG, Maui. Wir sind vor einer halben Stunde gelandet, sitzen jetzt am Gate 13, in einer guten Stunde startet unser Flieger nach Hilo. Die Zeit ist 12 Stunden hinter Deutschland. Maui liegt fast auf der gegenüberliegenden Seite der Weltkugel: 156 Grad West, FN 9 Grad Ost.
Heute starten wir sehr früh, um 4:45 fahren wir in SB los und sind um 6:30 bei Hertz LAX. Die Abgabe des Chevi Malibu und die Fahrt mit einem gut gelaunten Busfahrer zum Flughafen verlaufen glatt. Tickets rauslassen, noch 1:20h bis zum Abflug. Wir fliegen mit Hawaiian Airlines. Auf dem Flug beschwingt uns bereits eine gelassene Stimmung. Die Erklärungen zum Flug als Video sind auf Hawaii aufgezeichnet. Wir lernen bereits einige Phrasen Hawaiian - "mahalo" (expression of gratitude). Eine Flight Assistant (Stewardess sagt hier keiner) trägt Blumen im Haar. Doch nach etwa einer halben Stunde geraten wir in kräftige Turbulenzen, die laut Captain 1.5 Stunden dauern sollen. Als wir in einer Rollcoaster-artigen Flugkurve viele Meter absacken, sind alle in heller Aufregung. Kurz darauf gibt der Captain bekannt, dass er Erlaubnis bekam von 40k auf 35k Fuss in eine ruhigere Zone zu sinken.
Während wir so im Flughafen sitzen, denke ich daran, dass Anton's Opa im gleichen Alter in Köln Bombenangriffen ausgesetzt war und um sein Leben bangen musste. Währenddessen sitzen Anton und ich Ende November bei knapp 30 Grad und feinstem Wetter mitten im Pazifik an der Nordspitze des polynesischen Dreiecks.
Sonntag, 24. November 2019
die zwölf uhr woche
Letzte Woche war eine Woche wo wir jeden tag um zwölf Uhr schule aus hatten. weil es war die Woche wo wir unsere wahl Projekte präsentiert haben und die Konferenzen mit den Eltern.
Es war eine ganz schön coole Woche weil man konnte alle Wahl Projekte sehen und schule war aus um 12:00 jeden tag.
Mein Projekt war über Rubik Würfel und ich habe den Würfel vor den ganzen leuten in der klasse aufgeführt. Andere Leute hatten Projekte wie z.B.: wer war Pablo Picasso oder Haie.
Es war eine ganz schön coole Woche weil man konnte alle Wahl Projekte sehen und schule war aus um 12:00 jeden tag.
Mein Projekt war über Rubik Würfel und ich habe den Würfel vor den ganzen leuten in der klasse aufgeführt. Andere Leute hatten Projekte wie z.B.: wer war Pablo Picasso oder Haie.
wochenende
An diesem Wochenende sind wir zu einem powow in los Angeles gefahren mit Michael. Das powow ist ein fest wo die Indianer alle zusammen kommen und singen und tanzen. Wir sind dort so um 11 Uhr losgefahren und auf dem weg sind Papa und Michael mit ihren neuen Surfbrettern surfen gegangen.
Nachdem die surfen waren sind wir weiter gefahren und haben etwas zum essen gesucht. Wir haben dann ein Fischhaus gefunden dass schön und gemütlich war aber es sah eher aus wie eine fast food ketten als ein Restaurant. Nachdem wir gegessen hatten wollte Papa uns alle auf ein blender einladen, weil Michael noch nie einen getrunken hatte.
Papa und Michael haben sich einen großen geteilt und ich habe keinen genommen weil ich schon voll war. Als Michael und Papa ihre blender bekommen haben sind wir zurück zum Auto und sind weiter gefahren. In los Angeles angekommen haben wir nach einem Parkplatz gesucht und als wir einen gefunden hatten sind wir zu dem Park in dem das fest stattfand hin gelaufen.
Das fest wahr eigentlich langweilig. Nachdem wir fertig waren wollten wir uns ein Indianer Brot holen bei einer deren Stände aber man musste dort zu lange warten deswegen sind wir weiter gegangen. Nachdem wir dort nicht so lange warten wollen hat Papa sich daran erinnert das er sein Auto weg parken muss weil eine Stunde zu ende war, also ist er los und hat mich und Michael dort gelassen.
Als er dass Auto um geparkt hatte hatten wir alle Hunger also haben wir ein Restaurant gesucht. Am ende der suche haben wir ein chinesisches Restaurant gefunden und wir sind dort dann auch hingegangen. Nach dem essen haben wir Michael bei seinem Hotel abgelassen und sind nach hause gefahren.
Nachdem die surfen waren sind wir weiter gefahren und haben etwas zum essen gesucht. Wir haben dann ein Fischhaus gefunden dass schön und gemütlich war aber es sah eher aus wie eine fast food ketten als ein Restaurant. Nachdem wir gegessen hatten wollte Papa uns alle auf ein blender einladen, weil Michael noch nie einen getrunken hatte.
Papa und Michael haben sich einen großen geteilt und ich habe keinen genommen weil ich schon voll war. Als Michael und Papa ihre blender bekommen haben sind wir zurück zum Auto und sind weiter gefahren. In los Angeles angekommen haben wir nach einem Parkplatz gesucht und als wir einen gefunden hatten sind wir zu dem Park in dem das fest stattfand hin gelaufen.
Das fest wahr eigentlich langweilig. Nachdem wir fertig waren wollten wir uns ein Indianer Brot holen bei einer deren Stände aber man musste dort zu lange warten deswegen sind wir weiter gegangen. Nachdem wir dort nicht so lange warten wollen hat Papa sich daran erinnert das er sein Auto weg parken muss weil eine Stunde zu ende war, also ist er los und hat mich und Michael dort gelassen.
Als er dass Auto um geparkt hatte hatten wir alle Hunger also haben wir ein Restaurant gesucht. Am ende der suche haben wir ein chinesisches Restaurant gefunden und wir sind dort dann auch hingegangen. Nach dem essen haben wir Michael bei seinem Hotel abgelassen und sind nach hause gefahren.
Montag, 11. November 2019
Wochenende
An diesem langen Wochenende habe wir eine ganze mänge Sache gemacht. Am Samstag sind wir ganz früh am morgen los zu einem See, und der hieß Cassatas See wir wollten dort eigentlich schwimmen gehen weil auf deren Internet Seite stand, das man an diesem Wochenende dort schwimmen kann.
Aber als wir dort angekommen sind war dort ein großes Schild das gesagt hat das man an diesem Wochenende dort nicht schwimmen konnte. nachdem wir das Schild gesehen hatten haben wir noch einmal auf die Seite geguckt und dort stand das man an dem langem Wochenende dort nicht schwimmen konnte.
Als Papa das gesehen hatte war er sehr böse, und hat im Internet für irgendwas anderes gesucht dass gut wäre um dort noch hinzu fahren weil es war schon so Mittag hinzu fahren er hatte etwas gefunden es hieß "stonyrocks" und es war ein kleiner Berg wo man hochklettern kann.
Es hat sehr viel Spaß gemacht weil man musste ganz schwierige Sachen hoch klettern und am ende haben wir uns mit einer Fresca für jeden belohnt. Nachdem wir dort ein bisschen gesessen hatten, haben wir uns um geguckt und haben gesehen dass es ganz viele Felsen gab, wo man drauf klettern konnte.
Also sind wir hingelaufen und haben bisschen erkundet und bisschen geklettert bis es dunkel war und wir sind nach hause gefahren.
Am nächsten Tag bin ich erst sehr späht aufgewacht. Ich bin so um 10:00 aufgewacht, und direkt als ich aufgewacht bin sagt Papa das Ider Rüber kommen will, also ist er rüber gekommen und wir haben Video spiele gespielt.
Nach zwei Stunden spielen mit Ider, hat Papa gesagt das wir mit Bart segeln gehen, (Bart ist ein Kollege von Papa) da dachte ich mir nur oh nein weil ich wahr ja erst vor zwei Stunden aufgestanden, oder ist wieder nach hause gelaufen, und waren dann auch los. Wir waren ein bisschen zu späht aber früher da als alle anderen.
Also haben wir dort gestanden und haben gewahrtet bis die anderen kommen um denen das Tor zu den boten auf zumachen. Als alle angekommen wahren sind wir zu Bart's Schiff gelaufen und sind los gesegelt. Ich habe eigentlich die ganze zeit nur gedöst.
Mitten auf dem Ozean haben wir dann gemerkt dass wir garnicht voran kammen und wir mussten den Motor einsetzen, um zurück zum Land zukommen. Am Land angekommen sind wir zum Strand gefahren. und Papa ist schwimmen gegangen aber ich nicht weil mein kopf weh getan hat. Nachdem Papa ein bisschen schwimmen gegangen war haben wir für etwas zum essen geguckt haben uns zuerst auf nichts geeinigt, haben uns dann aber auf Spagetti zuhause geeinigt.
Aber als wir dort angekommen sind war dort ein großes Schild das gesagt hat das man an diesem Wochenende dort nicht schwimmen konnte. nachdem wir das Schild gesehen hatten haben wir noch einmal auf die Seite geguckt und dort stand das man an dem langem Wochenende dort nicht schwimmen konnte.
Als Papa das gesehen hatte war er sehr böse, und hat im Internet für irgendwas anderes gesucht dass gut wäre um dort noch hinzu fahren weil es war schon so Mittag hinzu fahren er hatte etwas gefunden es hieß "stonyrocks" und es war ein kleiner Berg wo man hochklettern kann.
Es hat sehr viel Spaß gemacht weil man musste ganz schwierige Sachen hoch klettern und am ende haben wir uns mit einer Fresca für jeden belohnt. Nachdem wir dort ein bisschen gesessen hatten, haben wir uns um geguckt und haben gesehen dass es ganz viele Felsen gab, wo man drauf klettern konnte.
Also sind wir hingelaufen und haben bisschen erkundet und bisschen geklettert bis es dunkel war und wir sind nach hause gefahren.
Am nächsten Tag bin ich erst sehr späht aufgewacht. Ich bin so um 10:00 aufgewacht, und direkt als ich aufgewacht bin sagt Papa das Ider Rüber kommen will, also ist er rüber gekommen und wir haben Video spiele gespielt.
Nach zwei Stunden spielen mit Ider, hat Papa gesagt das wir mit Bart segeln gehen, (Bart ist ein Kollege von Papa) da dachte ich mir nur oh nein weil ich wahr ja erst vor zwei Stunden aufgestanden, oder ist wieder nach hause gelaufen, und waren dann auch los. Wir waren ein bisschen zu späht aber früher da als alle anderen.
Also haben wir dort gestanden und haben gewahrtet bis die anderen kommen um denen das Tor zu den boten auf zumachen. Als alle angekommen wahren sind wir zu Bart's Schiff gelaufen und sind los gesegelt. Ich habe eigentlich die ganze zeit nur gedöst.
Mitten auf dem Ozean haben wir dann gemerkt dass wir garnicht voran kammen und wir mussten den Motor einsetzen, um zurück zum Land zukommen. Am Land angekommen sind wir zum Strand gefahren. und Papa ist schwimmen gegangen aber ich nicht weil mein kopf weh getan hat. Nachdem Papa ein bisschen schwimmen gegangen war haben wir für etwas zum essen geguckt haben uns zuerst auf nichts geeinigt, haben uns dann aber auf Spagetti zuhause geeinigt.
Montag, 4. November 2019
LA(nges Wochenende)
Die Tradition, mit Natalia freitag abends essen zu gehen, will ich heute mit Anton weiterführen. Nach der Arbeit fahren wir zum Lure Fish house. Die Situation ist jedoch etwas angespannt. Ich komme gestresst von der Arbeit, wir unterhalten uns wenig, Anton ist nur mit dem Rubic's Cube beschäftigt.
Sa, 26.10.2019
Der Samstag ohne Arbeit bessert die Lage. Wir fahren mittags zur Mesa, wollen das Mesaburger Restaurant ausprobieren, das ich vor kurzem bei einer Radtour entdeckte. Für Anton bestelle ich ein Kids Burger Menu, für mich einen Mesaburger. Anton protestiert. Die Sandwiches werden von der Bedienung an unseren Tisch gebracht. Anton's Burger ist sehr klein. Er ist sauer und fängt an zu weinen. Flugs tausche ich unsere Burger aus und esse seinen Kinderburger. Apfelspalten sind dabei!
Im Anschluss fahren wir zum Hendry's Beach. Dieser Strand gefällt mir sehr. Einen Parkplatz zu finden ist meist schwierig. Man kann hier schwimmen, surfen oder Leuten beim Frisbee spielen zugucken. Auch gibt es viele Hunde, die herumtollen oder geworfenen Bällen hinterher schwimmen. Am Wochenende immer da: Ein Hippie, der einen sehr kleinen Drachen meisterhaft lenkt. Anschließend fahren wir zu Blenders. Der Besuch dort ist zur Regelmäßigkeit geworden und hat das Eis bei Mc'Connells (so gut wie) ersetzt.
So, 27.10.
Am Sonntag ist Anton / sind wir zu Devon's Geburtstagsparty eingeladen. Devon ist in Anton's Klasse. Er wird 11 und feiert im Zodo's in Goleta. Etwa 15 Jungs belegen zwei Bowlingbahnen. Die seitlichen Banden werden hochgefahren, so dass die Kugel zuverlässig bei den Pins ankommt. Parallel gibt es Pizza. Als der Kuchen in Aussicht kommt, hämmern alle mit den Fäusten auf den Tisch und rufen "Cake, Cake, ...", den das Geburtstagskind anschließend in einem Atemzug ausblasen muss. Nebenan ist eine Spielhalle, in der die Jungs nun Glücksspiele probieren. Für Gewinne erhalten Sie meterweise weiße Streifen, die sie anschließend in einen Automaten füttern, der ihnen wiederum Belege auswirft. Diese tauschen Sie gegen billige Süßigkeiten ein. Im Anschluss bleibt Anton zu Hause, ich fahre alleine Body Boarden zum Hendry's beach. Es macht großen Spaß und ich beschließe in ein Surfboard zu investieren. (Anm.: Einige Tage später frage ich Andreas nach seinem Costco Board, er hat es noch nicht mal aufgebaut)
Mo, 28.10.
Eine heikle Unternehmung: Wir fahren nach L.A. ohne Smartphone-Empfang. Seit einigen Tagen habe ich keinen Mobilfunk mehr. Unterwegs will ich einen AT&T Laden aufsuchen, um den Status meiner Anbindung abzufragen. Doch schon das Finden eines solchen Geschäfts gestaltet sich schwierig. In der zweiten angefahrenen Mall in Camarillo sind wir schließlich erfolgreich. Pre Pay und sogleich wieder Empfang. Schnell einen Kaffee bei Starbucks, dann weiter den 101 Richtung Süden. Ausfahrt Universal Studios. Wir parken etwas abseits, der Platz wird auch von Hollywood Bowl Besuchern genutzt, muss daher um 5pm geräumt sein. Zunächst essen wir bei In & Out. Der Laden kam mir letztes Mal überfüllt und dreckig vor, heute keine Spur davon.
Wir kommen ohne viel Gedränge 'rein und schlagen direkt die Richtung zum Harry Potter Schloss ein. Die Wartezeit betrug letztes Mal zwei Stunden, jetzt: 10 Minuten. Der Ritt, von dem ich hier nicht zuviel verraten will, ist atemberaubend. Ein einzigartiges Erlebnis. Wir sind begeistert und fahren gleich noch ein zweites Mal. Wartezeit diesmal 15 Min. Die Fahrt ist wiederum spektakulär, doch am Ende ist mir ein wenig übel und mir dröhnt der Kopf. Nächster Anlauf: Die Universal Studio Tour. Die Moderation ist diesmal ein wenig anders als im Frühjahr. Anscheinend hat jeder Guide sein eigenes Programm erarbeitet. Auch werden mehr Filmsequenzen eingeblendet und weniger Hintergründiges erklärt. Zwischen den Filmausschnitten quasselt der Guide unaufhörlich, so dass man keine Zeit hat, einen eigenen Gedanken zu fassen. Bei Fast & Furious gibt es einen technischen Defekt, so dass wir die Fahrt abbrechen. Die U-Bahn Szene kommt erst gar nicht vor.
Erst jetzt merken wir, dass es einen Lower Ground gibt. Über lange Rolltreppen gelangen wir etwa 50 Meter tiefer zu einem neuen Teil des Parks. Anton möchte unbedingt zur Jurassic Park Wildwasserbahn. Wir stehen eine geschlagene Stunde an, kurz vor Antritt wird im Video gezeigt, dass jeder nass wird. Anton mag nicht mehr, doch ich mag nicht umsonst hier gewartet haben. Die Fahrt ist nicht übel, wir werden direkt nach einigen Metern saumäßig nass. Das große Erlebnis kommt am Schluss. Unser Fazit: Für eine Stunde warten hätte mehr kommen können.
Auf der Rückfahrt zum Schwimmen ins Yarrow Family Y in Thousand Oaks. Um 9pm sind wir wieder zu Hause.
Sa, 26.10.2019
Der Samstag ohne Arbeit bessert die Lage. Wir fahren mittags zur Mesa, wollen das Mesaburger Restaurant ausprobieren, das ich vor kurzem bei einer Radtour entdeckte. Für Anton bestelle ich ein Kids Burger Menu, für mich einen Mesaburger. Anton protestiert. Die Sandwiches werden von der Bedienung an unseren Tisch gebracht. Anton's Burger ist sehr klein. Er ist sauer und fängt an zu weinen. Flugs tausche ich unsere Burger aus und esse seinen Kinderburger. Apfelspalten sind dabei!
Im Anschluss fahren wir zum Hendry's Beach. Dieser Strand gefällt mir sehr. Einen Parkplatz zu finden ist meist schwierig. Man kann hier schwimmen, surfen oder Leuten beim Frisbee spielen zugucken. Auch gibt es viele Hunde, die herumtollen oder geworfenen Bällen hinterher schwimmen. Am Wochenende immer da: Ein Hippie, der einen sehr kleinen Drachen meisterhaft lenkt. Anschließend fahren wir zu Blenders. Der Besuch dort ist zur Regelmäßigkeit geworden und hat das Eis bei Mc'Connells (so gut wie) ersetzt.
So, 27.10.
Am Sonntag ist Anton / sind wir zu Devon's Geburtstagsparty eingeladen. Devon ist in Anton's Klasse. Er wird 11 und feiert im Zodo's in Goleta. Etwa 15 Jungs belegen zwei Bowlingbahnen. Die seitlichen Banden werden hochgefahren, so dass die Kugel zuverlässig bei den Pins ankommt. Parallel gibt es Pizza. Als der Kuchen in Aussicht kommt, hämmern alle mit den Fäusten auf den Tisch und rufen "Cake, Cake, ...", den das Geburtstagskind anschließend in einem Atemzug ausblasen muss. Nebenan ist eine Spielhalle, in der die Jungs nun Glücksspiele probieren. Für Gewinne erhalten Sie meterweise weiße Streifen, die sie anschließend in einen Automaten füttern, der ihnen wiederum Belege auswirft. Diese tauschen Sie gegen billige Süßigkeiten ein. Im Anschluss bleibt Anton zu Hause, ich fahre alleine Body Boarden zum Hendry's beach. Es macht großen Spaß und ich beschließe in ein Surfboard zu investieren. (Anm.: Einige Tage später frage ich Andreas nach seinem Costco Board, er hat es noch nicht mal aufgebaut)
Mo, 28.10.
Eine heikle Unternehmung: Wir fahren nach L.A. ohne Smartphone-Empfang. Seit einigen Tagen habe ich keinen Mobilfunk mehr. Unterwegs will ich einen AT&T Laden aufsuchen, um den Status meiner Anbindung abzufragen. Doch schon das Finden eines solchen Geschäfts gestaltet sich schwierig. In der zweiten angefahrenen Mall in Camarillo sind wir schließlich erfolgreich. Pre Pay und sogleich wieder Empfang. Schnell einen Kaffee bei Starbucks, dann weiter den 101 Richtung Süden. Ausfahrt Universal Studios. Wir parken etwas abseits, der Platz wird auch von Hollywood Bowl Besuchern genutzt, muss daher um 5pm geräumt sein. Zunächst essen wir bei In & Out. Der Laden kam mir letztes Mal überfüllt und dreckig vor, heute keine Spur davon.
Wir kommen ohne viel Gedränge 'rein und schlagen direkt die Richtung zum Harry Potter Schloss ein. Die Wartezeit betrug letztes Mal zwei Stunden, jetzt: 10 Minuten. Der Ritt, von dem ich hier nicht zuviel verraten will, ist atemberaubend. Ein einzigartiges Erlebnis. Wir sind begeistert und fahren gleich noch ein zweites Mal. Wartezeit diesmal 15 Min. Die Fahrt ist wiederum spektakulär, doch am Ende ist mir ein wenig übel und mir dröhnt der Kopf. Nächster Anlauf: Die Universal Studio Tour. Die Moderation ist diesmal ein wenig anders als im Frühjahr. Anscheinend hat jeder Guide sein eigenes Programm erarbeitet. Auch werden mehr Filmsequenzen eingeblendet und weniger Hintergründiges erklärt. Zwischen den Filmausschnitten quasselt der Guide unaufhörlich, so dass man keine Zeit hat, einen eigenen Gedanken zu fassen. Bei Fast & Furious gibt es einen technischen Defekt, so dass wir die Fahrt abbrechen. Die U-Bahn Szene kommt erst gar nicht vor.
Erst jetzt merken wir, dass es einen Lower Ground gibt. Über lange Rolltreppen gelangen wir etwa 50 Meter tiefer zu einem neuen Teil des Parks. Anton möchte unbedingt zur Jurassic Park Wildwasserbahn. Wir stehen eine geschlagene Stunde an, kurz vor Antritt wird im Video gezeigt, dass jeder nass wird. Anton mag nicht mehr, doch ich mag nicht umsonst hier gewartet haben. Die Fahrt ist nicht übel, wir werden direkt nach einigen Metern saumäßig nass. Das große Erlebnis kommt am Schluss. Unser Fazit: Für eine Stunde warten hätte mehr kommen können.
Auf der Rückfahrt zum Schwimmen ins Yarrow Family Y in Thousand Oaks. Um 9pm sind wir wieder zu Hause.
Sonntag, 3. November 2019
LA(nges Wochenende)
Habe noch 4 Urlaubstage, die ich irgendwie loswerden muss. Die reichen abzüglich Urlaub und Telecommute für fast alle Montage bis zum Ende des Jahres. Los geht’s mit dem 4.11. also morgen. Ein langes Wochenende ist etwas Feines. Am Sonntag kann man noch ganz entspannt bleiben. Und das taten wir heute: Wir relaxten auf einer Fahrt in unsere geliebte Metropolregion L.A.
Da heute Nacht die Zeit umgestellt wurde, konnten wir eine Stunde länger schlafen. Um viertel nach 7 waren wir schon fast bereit loszufahren. Doch nach Popocuffs, Zähneputzen und iPhone Speicher aufräumen war es schon 8:30. 10 Minuten später "hit the road".
Neuen Kaffeeshop in SB ausprobiert: Low Pigeon, Kaffee grinder aus Stuttgart. Ist aber etwas säuerlich, also Zucker 'rein. Hinter Oxnard wechseln wir von der 101 auf den PCH oder Highway 1 Richtung Port Hueneme / Point Mugu.
Unterwegs überholen wir einige Gruppen Fahrradfahrer. Es gibt mehrere Möglichkeiten für gute Fotos. Am Straßenrand liegt eine ausgemusterte Motorhaube. Heißa, macht das Laune, darauf herumzuspringen. Eine Frau meint, es mache wohl Spaß, sich wieder als 12-jähriger auszuleben. Als wir weiterfahren, merken wir, dass heute eine organisierte Fahrradtour stattfindet. Am Straßenrand sperren Polizisten ab, Versorgungsstationen säumen den PCH 1. Es ist ein wunderbarer Tag, die Sonne scheint, das Meer glitzert, was will man mehr für eine Tour, sei es per Auto oder per Rad? Mein Plan: diese Strecke selbst mit dem Fahrrad abzufahren. Anton freut sich schon "auf einen ganzen Tag Playstation".
In Malibu halten wir an, ich werfe mich in die Badehose. Anton mag nicht. Das Wasser ist kühl und angenehm erfrischend. Die Oberfläche ist hier ruhiger und die Sicht klarer als in Santa Barbara. Draußen schwimmt ein Seelöwe. Er taucht in unregelmäßigen Abständen etwa 20 Fuß entfernt auf. Ich weiß nicht, wie ich ihn einschätzen soll. Beschließe, mir ein Tauchmesser zu besorgen.
Einige Meilen weiter sieht man den Pier und das Ferris Wheel von Santa Monica. Ich parke kostenlos am Straßenrand. Guter Platz eigentlich, aber Müll liegt auf dem Bürgersteig und es stinkt. Kurzer Besuch auf dem endlosen Strand von Santa Monica. Sportler, Selbstdarsteller und Touristen sind hier unterwegs. Weiter auf dem PCH 1, der eine Kurve nach links vollzieht und danach als Interstate 10 weitergeht. (Anm.: der Interstate 10 führt an der gesamten Südkante der USA von LA bis Jacksonville, Florida. Wir sind ihn in den Sommerferien eine große Strecke entlang gefahren, von San Antonio, Texas bis Pensacola, Florida)
Wenig später überkommt uns Hunger. Wir fahren heraus, gerade eben war Culver City. Wir sind fahren ein Stück zurück und parken am Venice Blvd. Die Restaurants sagen uns nicht zu, wir biegen nach links ab. Anton erkennt das Kirk Douglas Kino in der Ferne. Wir kennen die Gegend. Hier waren wir nach Natalias und Katjas Abreise Burger essen. Wir gelangen auf den Culver Blvd und gehen ins Restaurant Akasha, laut Yelp wird modernes Amerikanisches Essen serviert. Die Bedienung ist freundlich und witzig, die Atmosphäre angenehm. Anton: "ich nehme aber kein kids menu". Gut, für ihn bestelle ich einen Burger, für mich Omelette mit Mushrooms und Salat. Das Essen ist sehr gut! Anton's Burger ist der höchste, den ich je sah. Mir ist unklar, wie er den essen kann. Doch er schafft es, auch die Kellnerin ist verblüfft. Zum Omelett wird Aprikosenmarmelade gereicht, der Salat ist gut gepfeffert. Sehr lecker!! Der Preis ist jedoch ebenso "gepfeffert". Naja, was soll es. (Anm.: der Burger ist zusammen mit dem in San Antonio der beste, den ich in den USA aß).
Frischt gestärkt setzen wir uns in den BMW und fahren zum Exposition Park. Hier finden wir wieder einen guten kostenlosen Parkplatz. Neben den Coliseum, in dem 1932 die Olympischen Sommerspiele stattfanden, sind hier etliche Museen. Im Technikmuseum waren wir bereits letztes Jahr, Anton möchte in das "Museum of Natural History". Läuft ja wie geplant :-) Es gibt viele Dioramen und auch große Hallen mit Dinosauriern und amerikanischen Großsäugetieren, die schon ausgestorben sind. Unter anderem lebte hier ein großes Pferd, das aber bereits vor 11.000 Jahren ausstarb. Wir schaffen nicht das ganze Museum, Anton hat irgendwann keine Power / Lust mehr. (Anm.: Über das Museum ließe sich ein eigener Artikel schreiben, mangels Zeit bleibt der aber im Konjunktiv.)
Der letzte Punkt auf dem Tagesplan ist das YMCA. Wir fahren auf das "Y" in Hollywood zu. Erstaunlicherweise finde ich einen Parkplatz! Doch wir sehen schon von außen: der Pool ist leer, kein Wasser drin. Drinnen erfahren wir: Der Pool wird renoviert, ist erst in 2 Wochen wieder geöffnet. Ich hole mir immerhin einen Besuchsnachweis ab. Wir fahren zurück. Der Freeway ist voll, es ist schon dunkel. In Agoura Hills fahren wir 'raus, holen endlich etwas zu trinken und einen Snack. Kurz nach 8pm sind wir zu Hause. 12 Stunden unterwegs!
Fazit: Es war ein toller Tag bei 27 Grad und strahlendem Sonnenschein. Und das im November. Anton hat sich den ganzen Tag beschwert, doch am Ende gefiel ihm der Tag "gut". Nicht geschafft: Century City, Guitar Store.
Da heute Nacht die Zeit umgestellt wurde, konnten wir eine Stunde länger schlafen. Um viertel nach 7 waren wir schon fast bereit loszufahren. Doch nach Popocuffs, Zähneputzen und iPhone Speicher aufräumen war es schon 8:30. 10 Minuten später "hit the road".
Neuen Kaffeeshop in SB ausprobiert: Low Pigeon, Kaffee grinder aus Stuttgart. Ist aber etwas säuerlich, also Zucker 'rein. Hinter Oxnard wechseln wir von der 101 auf den PCH oder Highway 1 Richtung Port Hueneme / Point Mugu.
Unterwegs überholen wir einige Gruppen Fahrradfahrer. Es gibt mehrere Möglichkeiten für gute Fotos. Am Straßenrand liegt eine ausgemusterte Motorhaube. Heißa, macht das Laune, darauf herumzuspringen. Eine Frau meint, es mache wohl Spaß, sich wieder als 12-jähriger auszuleben. Als wir weiterfahren, merken wir, dass heute eine organisierte Fahrradtour stattfindet. Am Straßenrand sperren Polizisten ab, Versorgungsstationen säumen den PCH 1. Es ist ein wunderbarer Tag, die Sonne scheint, das Meer glitzert, was will man mehr für eine Tour, sei es per Auto oder per Rad? Mein Plan: diese Strecke selbst mit dem Fahrrad abzufahren. Anton freut sich schon "auf einen ganzen Tag Playstation".
In Malibu halten wir an, ich werfe mich in die Badehose. Anton mag nicht. Das Wasser ist kühl und angenehm erfrischend. Die Oberfläche ist hier ruhiger und die Sicht klarer als in Santa Barbara. Draußen schwimmt ein Seelöwe. Er taucht in unregelmäßigen Abständen etwa 20 Fuß entfernt auf. Ich weiß nicht, wie ich ihn einschätzen soll. Beschließe, mir ein Tauchmesser zu besorgen.
Einige Meilen weiter sieht man den Pier und das Ferris Wheel von Santa Monica. Ich parke kostenlos am Straßenrand. Guter Platz eigentlich, aber Müll liegt auf dem Bürgersteig und es stinkt. Kurzer Besuch auf dem endlosen Strand von Santa Monica. Sportler, Selbstdarsteller und Touristen sind hier unterwegs. Weiter auf dem PCH 1, der eine Kurve nach links vollzieht und danach als Interstate 10 weitergeht. (Anm.: der Interstate 10 führt an der gesamten Südkante der USA von LA bis Jacksonville, Florida. Wir sind ihn in den Sommerferien eine große Strecke entlang gefahren, von San Antonio, Texas bis Pensacola, Florida)
Wenig später überkommt uns Hunger. Wir fahren heraus, gerade eben war Culver City. Wir sind fahren ein Stück zurück und parken am Venice Blvd. Die Restaurants sagen uns nicht zu, wir biegen nach links ab. Anton erkennt das Kirk Douglas Kino in der Ferne. Wir kennen die Gegend. Hier waren wir nach Natalias und Katjas Abreise Burger essen. Wir gelangen auf den Culver Blvd und gehen ins Restaurant Akasha, laut Yelp wird modernes Amerikanisches Essen serviert. Die Bedienung ist freundlich und witzig, die Atmosphäre angenehm. Anton: "ich nehme aber kein kids menu". Gut, für ihn bestelle ich einen Burger, für mich Omelette mit Mushrooms und Salat. Das Essen ist sehr gut! Anton's Burger ist der höchste, den ich je sah. Mir ist unklar, wie er den essen kann. Doch er schafft es, auch die Kellnerin ist verblüfft. Zum Omelett wird Aprikosenmarmelade gereicht, der Salat ist gut gepfeffert. Sehr lecker!! Der Preis ist jedoch ebenso "gepfeffert". Naja, was soll es. (Anm.: der Burger ist zusammen mit dem in San Antonio der beste, den ich in den USA aß).
Frischt gestärkt setzen wir uns in den BMW und fahren zum Exposition Park. Hier finden wir wieder einen guten kostenlosen Parkplatz. Neben den Coliseum, in dem 1932 die Olympischen Sommerspiele stattfanden, sind hier etliche Museen. Im Technikmuseum waren wir bereits letztes Jahr, Anton möchte in das "Museum of Natural History". Läuft ja wie geplant :-) Es gibt viele Dioramen und auch große Hallen mit Dinosauriern und amerikanischen Großsäugetieren, die schon ausgestorben sind. Unter anderem lebte hier ein großes Pferd, das aber bereits vor 11.000 Jahren ausstarb. Wir schaffen nicht das ganze Museum, Anton hat irgendwann keine Power / Lust mehr. (Anm.: Über das Museum ließe sich ein eigener Artikel schreiben, mangels Zeit bleibt der aber im Konjunktiv.)
Der letzte Punkt auf dem Tagesplan ist das YMCA. Wir fahren auf das "Y" in Hollywood zu. Erstaunlicherweise finde ich einen Parkplatz! Doch wir sehen schon von außen: der Pool ist leer, kein Wasser drin. Drinnen erfahren wir: Der Pool wird renoviert, ist erst in 2 Wochen wieder geöffnet. Ich hole mir immerhin einen Besuchsnachweis ab. Wir fahren zurück. Der Freeway ist voll, es ist schon dunkel. In Agoura Hills fahren wir 'raus, holen endlich etwas zu trinken und einen Snack. Kurz nach 8pm sind wir zu Hause. 12 Stunden unterwegs!
Fazit: Es war ein toller Tag bei 27 Grad und strahlendem Sonnenschein. Und das im November. Anton hat sich den ganzen Tag beschwert, doch am Ende gefiel ihm der Tag "gut". Nicht geschafft: Century City, Guitar Store.
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We fixed it
12/13/2020 my iPhone screen broke. This happened at Paradise Cove at Big Bear Lake, when Anton asked me for the time. Short after that I had...
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der Flug ...
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Wir wohnen in einem alleinstehenden Haus in Santa Barbara. Es liegt oberhalb der Mission, mit Blick auf die Stadt und den Pazifik. Man sieht...
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6. / 7. ==== Sa. ?? (irgendwo im Westen der USA ...) *** das übliche Problem, zu spät geschrieben, Details sind nicht mehr präsent **...

