Diese Woche waren wir 3 mal bei den Red Rocks schwimmen.
Für den BMW bedeutet die Fahrt dorthin harte Arbeit und eine Menge Öl.
Samstag 7/20: mit Ider, Pool mit Absprungpunkt, leider keine Gegenstromanlage mehr und auch wenig Wasser.
Sonntag 7/21: Mit Katja, Pool außerhalb vom Park, max. Hüfthoch.
Suchen nach Gold, finden Oel unter Steinen. Fische ca. 10 cm.
2 große Karpfen o. Goldfische direkt vor mir.
kleiner Fisch bereitet mir Unbehagen, da er direkt vor mir stehen bleibt und nicht wegschwimmt - Piranha?
Mittwoch 7/24: Anton & Katja, 1. Pool im Park, springen, schwimmen zu dritt. Katja rettet Biene, Anton verliert seine Brille.
Anton verbringt das vierte und das darauf folgende Schuljahr ........................................... in den USA. Hier wird er von seinen Erlebnissen berichten.
Donnerstag, 25. Juli 2019
Samstag, 20. Juli 2019
Katja besucht das Natural History Museum in SB
es war Donnerstag. wir sind mit Antons freunden sind mit gegangen da war ein Dino
dann sind wir weiter gegangen. dann sind wir rein gegangen da waren Dinos die konnten sich Bewegen wen man rein kommt es gab auch andere Dinos da gab es so was da kann man da sind skeleete
... an diesem Text hat Katja 4 Stunden geschrieben. Kombiniere: es war nur ein Vorwand, um den PC nutzen zu können.
dann sind wir weiter gegangen. dann sind wir rein gegangen da waren Dinos die konnten sich Bewegen wen man rein kommt es gab auch andere Dinos da gab es so was da kann man da sind skeleete
... an diesem Text hat Katja 4 Stunden geschrieben. Kombiniere: es war nur ein Vorwand, um den PC nutzen zu können.
Cherries on Top
Letztes Wochenende (7/14) wohnten wir einer Filmpremiere bei:
"Cherries on Top". Anton hatte zusammen mit Freunden aus der Schule einen Film gedreht. Harvey's Vater Mark ist Regisseur und hat eine Woche lang mit den Kindern zusammen einen Kriminalfilm abgedreht. Am Sonntag erhielten wir neben der Premierenvorführung Bonusmaterial: eine DVD und ein Filmposter. Der Film war sehr unterhaltsam. Kinder und Eltern schauten gemeinsam in Mark und Olga's großem Studio in den Bergen von Santa Barbara.
"Cherries on Top". Anton hatte zusammen mit Freunden aus der Schule einen Film gedreht. Harvey's Vater Mark ist Regisseur und hat eine Woche lang mit den Kindern zusammen einen Kriminalfilm abgedreht. Am Sonntag erhielten wir neben der Premierenvorführung Bonusmaterial: eine DVD und ein Filmposter. Der Film war sehr unterhaltsam. Kinder und Eltern schauten gemeinsam in Mark und Olga's großem Studio in den Bergen von Santa Barbara.
summer vacation day3
day3: Fresno -> Yosemite -> Bridgeport
Wir stehen vor 5 Uhr auf. Katja ist d'accord, Anton protestiert. Habe nur etwa 2 Stunden geschlafen. Das Hotel-Frühstück ist ab 6, um rechtzeitig im Yosemite Valley zu sein, müssen wir schon um 5 losfahren. Ohne Frühstück 18 Meilen zu wandern erscheint mir schließlich übermotiviert. Wir beschließen, Nan nicht zu treffen. Simse ihm die Absage. Doch nun sind wir schon wach. Talia und Anton probieren einen zweiten Schlaf bis zum Frühstück um 6, Katja und ich machen einen Gang rund ums Hotel.
Frühstücken, einpacken, leider vergessen wir Anton's Netzteil. Volltanken, auf Natalias Wunsch. Kurz vor 9 sind wir am Eingang vom Yosemite. Nach kurzem Stau können wir hineinfahren. Am Eingang gibt es keine Landkarte, die hätten wir kurz dahinter bekommen können.
Wir halten an der ersten Station, daneben ein Hotel mit viktorianischem Charakter. Eine Tankstelle verkauft Benzin zu Preisen über 5 USD. Es gibt viele Merchandising-Artikel. Draußen hängt ein Telefon, es bietet neben bekannter Kommunikation kostenlose Telefonate an. Man kann verschiedene Dienste anwählen, unter anderem Bible reading. Ich erwarte einen Computer oder Bandschleife und bin erstaunt, einen Menschen anzutreffen. Die Kinder sehen an der Tankstelle ein Wohnmobil mit Deutschen. Es gefällt ihnen, so zu reisen. Wir planen auch mal Wohnmobil zu mieten.
Nächster Halt ist ein Campingplatz am Fluss. Das Wasser ist kalt. Wie so oft ist auch hier eine Picknickstelle mit Tischen, Bänken, fest installierten Grills, sowie einer Toilette. Bald kommen schon die ersten Amerikaner (mit Hund), Mexikaner (mit Familie) und rollen ihre Kühlboxen, Verpflegungs-Taschen und Getränkekisten heran. Wir brechen wieder auf.
Weiter geht es durch Wald. Doch viel Bäume, ja ganze Berghänge sind verbrannt. Allmählich kommt die Frage auf, was hier so interessant sein soll? Dort, ein Hinweisschild: View Tunnel. Hmm, klingt interessant, wir fahren hindurch. Dann kommt der Schock im positiven Sinn. Es öffnet sich der Blick auf das Yosemite Valley. Was man nun sieht, ist unbeschreiblich. Man kann sich keine schönere Landschaft vorstellen. Links der El Capitan, vorne rechts der Bridalveil Fall, dann der Sentinel, dahinter der Halfdome. Das Tal wirkt surreal anmutig, wie ein Gemälde. Entsprechend ist der Besucherparkplatz total überfüllt.
Unten im Tal werden sich diese Eindrücke noch verstärken. Aber zunächst zum Bridalveil Fall, dt. Brautschleier. Wir parken das Auto am Waldrand. Während Katja auf den Bäumen klettert, beseitige ich einige Müllreste, die ich vorfinde. Als wir uns dem Wasserfall annähern, wird die Luft feucht. Hoch oben glitzert weiße Gischt im Sonnenlicht. Pure Kraft, als Ingenieur könnte man gleich an Stromgewinnung denken, doch wie sollte man das bei solcher Schönheit. Das Wasser fällt hier das ganze Jahr über, während die 5 bis 6 anderen Wasserfälle im Sommer versiegen. Katja und mir macht es Spaß, auf den großen Bouldern zu klettern, die hier liegen. Sie wirken wie die Murmeln von Riesen. Es gilt die richtige Stelle zum Angriff des Boulders zu finden. Anton übergibt sich, er ist schlapp.
Als wir zum Auto zurückkehren hat sich eine Stau darum gebildet. Mit einem gewagten Maneuver fahren wir am Stau vorbei und erhalten kurzfristig freie Fahrt. Am El Capitan wird der Verkehr jedoch dichter, es gibt kein Durchkommen mehr. Eine gewaltige Autokolonne schiebt sich durch den loop des Valleys. Die einzige Möglichkeit, die Schleife abzukürzen, vergeben wir. Mir wird es irgendwann zu bunt, wir fahren aus auf einen Campingplatz. Dieser liegt direkt am Fluss. Zum Schwimmen ist es jedoch zu kalt, mehr als Hüfthöhe geht nicht. Danach kann ich endlich ein Sch(l)äferstündchen halten. Dieser Power Nap ist erholsam. Kraft tanken für den weiteren Stau.
Tipp: einen der Shuttle-Busse nehmen, die haben eine eigene Spur.
Wir fahren bestimmt insgesamt 2 Stunden innerhalb dieser Blech-Karawane. Geplanter letzter Stop: die Lower Falls. Die Kinder bleiben im Auto, beide schlafen. Natalia bleibt in der Nähe des Autos, ich habe die Erlaubnis, zum Fall zu gehen :-) Nach der Prozession inmitten der Besuchermassen durch ein Wäldchen, gelange ich zu einer Plattform vor dem Fuß des Falls. Auf einer Abzweigung davor kann man vermutlich halblegal direkt zu den auftreffenden Wassermassen vordringen. Ich lasse diese Möglichkeit außer Acht, da ich meinen Alleingang nicht weiter hinauszögern will. Gleichzeitig steht man hier am Fusse einer fast senkrechten Bergwand, so dass es um etwa 5 Uhr schon dunkel ist.
Zurück am Auto geht es weiter und wir orientieren uns zur 120. Wiederum bringen wir etliche Höhenmeter hinter uns. Ich will noch ein "letztes Foto" schießen. Was wir noch nicht wissen: es gibt einen weiteren Teil des Yosemite, der noch viele wunderschöne Fotomotive bereithält. Mehr dazu gleich. Katja hat Hunger. Eigentlich hat sie alle 2 Stunden Hunger, da sie nicht so viel isst. Wir halten an einer Station, diese hat nichts warmes zu Essen. Außer vermutlich im Valley existieren hier im Park keine Restaurants.
Nach dem Überwinden etlicher Höhenmeter, fahren wir nun in den High Yosemite. Dieser ist eine Welt für sich. Es liegt Schnee, auch direkt neben der Straße. Die Strasse windet sich in vielen Anläufen auf bis über 9000 Fuß. Hier oben gibt es riesige Wiesen, große abgeflachte Felsen eignen sich bestimmt prima zum Klettern. Wir wollen noch einmal anreisen, um mehr Zeit hier verbringen. Auch erleben wir grandiose Ausblicke, etwa auf den Halfdome von oben. Als wir den Park verlassen, dämmert es schon. Neben der Ausfahrt ist ein großes Schneefeld. Wir fahren nun in einen andern Park ... Name? ...
Die Straße führt über den Tioga Pass. Die aufgebauten Höhenmeter müssen wir dahinter wieder abspecken. Die abfallenden Wände neben der Strasse sind beängstigend steil und tief. Die Abfahrt ist so lang, dass die Bremsen anfangen zu vibrieren. Ich versuche den optimalen Mix zwischen Bremsphasen zu finden. Nach langer Abfahrt kommen wir endlich nach 9 pm in Lee Vining an. Alle haben riesigen Hunger. Wir bestellen 3 Mal Angus Cheeseburger, und ein mexik. Gericht für Natalia. Es kommen Trucker-Portionen. Die Kinder essen ihre "Teller" nur halb auf. Es ist fast 10 Uhr und vollständig dunkel, als wir das Hotel in Brigdeport erreichen.
Wir stehen vor 5 Uhr auf. Katja ist d'accord, Anton protestiert. Habe nur etwa 2 Stunden geschlafen. Das Hotel-Frühstück ist ab 6, um rechtzeitig im Yosemite Valley zu sein, müssen wir schon um 5 losfahren. Ohne Frühstück 18 Meilen zu wandern erscheint mir schließlich übermotiviert. Wir beschließen, Nan nicht zu treffen. Simse ihm die Absage. Doch nun sind wir schon wach. Talia und Anton probieren einen zweiten Schlaf bis zum Frühstück um 6, Katja und ich machen einen Gang rund ums Hotel.
Frühstücken, einpacken, leider vergessen wir Anton's Netzteil. Volltanken, auf Natalias Wunsch. Kurz vor 9 sind wir am Eingang vom Yosemite. Nach kurzem Stau können wir hineinfahren. Am Eingang gibt es keine Landkarte, die hätten wir kurz dahinter bekommen können.
Wir halten an der ersten Station, daneben ein Hotel mit viktorianischem Charakter. Eine Tankstelle verkauft Benzin zu Preisen über 5 USD. Es gibt viele Merchandising-Artikel. Draußen hängt ein Telefon, es bietet neben bekannter Kommunikation kostenlose Telefonate an. Man kann verschiedene Dienste anwählen, unter anderem Bible reading. Ich erwarte einen Computer oder Bandschleife und bin erstaunt, einen Menschen anzutreffen. Die Kinder sehen an der Tankstelle ein Wohnmobil mit Deutschen. Es gefällt ihnen, so zu reisen. Wir planen auch mal Wohnmobil zu mieten.
Nächster Halt ist ein Campingplatz am Fluss. Das Wasser ist kalt. Wie so oft ist auch hier eine Picknickstelle mit Tischen, Bänken, fest installierten Grills, sowie einer Toilette. Bald kommen schon die ersten Amerikaner (mit Hund), Mexikaner (mit Familie) und rollen ihre Kühlboxen, Verpflegungs-Taschen und Getränkekisten heran. Wir brechen wieder auf.
Weiter geht es durch Wald. Doch viel Bäume, ja ganze Berghänge sind verbrannt. Allmählich kommt die Frage auf, was hier so interessant sein soll? Dort, ein Hinweisschild: View Tunnel. Hmm, klingt interessant, wir fahren hindurch. Dann kommt der Schock im positiven Sinn. Es öffnet sich der Blick auf das Yosemite Valley. Was man nun sieht, ist unbeschreiblich. Man kann sich keine schönere Landschaft vorstellen. Links der El Capitan, vorne rechts der Bridalveil Fall, dann der Sentinel, dahinter der Halfdome. Das Tal wirkt surreal anmutig, wie ein Gemälde. Entsprechend ist der Besucherparkplatz total überfüllt.
Unten im Tal werden sich diese Eindrücke noch verstärken. Aber zunächst zum Bridalveil Fall, dt. Brautschleier. Wir parken das Auto am Waldrand. Während Katja auf den Bäumen klettert, beseitige ich einige Müllreste, die ich vorfinde. Als wir uns dem Wasserfall annähern, wird die Luft feucht. Hoch oben glitzert weiße Gischt im Sonnenlicht. Pure Kraft, als Ingenieur könnte man gleich an Stromgewinnung denken, doch wie sollte man das bei solcher Schönheit. Das Wasser fällt hier das ganze Jahr über, während die 5 bis 6 anderen Wasserfälle im Sommer versiegen. Katja und mir macht es Spaß, auf den großen Bouldern zu klettern, die hier liegen. Sie wirken wie die Murmeln von Riesen. Es gilt die richtige Stelle zum Angriff des Boulders zu finden. Anton übergibt sich, er ist schlapp.
Als wir zum Auto zurückkehren hat sich eine Stau darum gebildet. Mit einem gewagten Maneuver fahren wir am Stau vorbei und erhalten kurzfristig freie Fahrt. Am El Capitan wird der Verkehr jedoch dichter, es gibt kein Durchkommen mehr. Eine gewaltige Autokolonne schiebt sich durch den loop des Valleys. Die einzige Möglichkeit, die Schleife abzukürzen, vergeben wir. Mir wird es irgendwann zu bunt, wir fahren aus auf einen Campingplatz. Dieser liegt direkt am Fluss. Zum Schwimmen ist es jedoch zu kalt, mehr als Hüfthöhe geht nicht. Danach kann ich endlich ein Sch(l)äferstündchen halten. Dieser Power Nap ist erholsam. Kraft tanken für den weiteren Stau.
Tipp: einen der Shuttle-Busse nehmen, die haben eine eigene Spur.
Wir fahren bestimmt insgesamt 2 Stunden innerhalb dieser Blech-Karawane. Geplanter letzter Stop: die Lower Falls. Die Kinder bleiben im Auto, beide schlafen. Natalia bleibt in der Nähe des Autos, ich habe die Erlaubnis, zum Fall zu gehen :-) Nach der Prozession inmitten der Besuchermassen durch ein Wäldchen, gelange ich zu einer Plattform vor dem Fuß des Falls. Auf einer Abzweigung davor kann man vermutlich halblegal direkt zu den auftreffenden Wassermassen vordringen. Ich lasse diese Möglichkeit außer Acht, da ich meinen Alleingang nicht weiter hinauszögern will. Gleichzeitig steht man hier am Fusse einer fast senkrechten Bergwand, so dass es um etwa 5 Uhr schon dunkel ist.
Zurück am Auto geht es weiter und wir orientieren uns zur 120. Wiederum bringen wir etliche Höhenmeter hinter uns. Ich will noch ein "letztes Foto" schießen. Was wir noch nicht wissen: es gibt einen weiteren Teil des Yosemite, der noch viele wunderschöne Fotomotive bereithält. Mehr dazu gleich. Katja hat Hunger. Eigentlich hat sie alle 2 Stunden Hunger, da sie nicht so viel isst. Wir halten an einer Station, diese hat nichts warmes zu Essen. Außer vermutlich im Valley existieren hier im Park keine Restaurants.
Nach dem Überwinden etlicher Höhenmeter, fahren wir nun in den High Yosemite. Dieser ist eine Welt für sich. Es liegt Schnee, auch direkt neben der Straße. Die Strasse windet sich in vielen Anläufen auf bis über 9000 Fuß. Hier oben gibt es riesige Wiesen, große abgeflachte Felsen eignen sich bestimmt prima zum Klettern. Wir wollen noch einmal anreisen, um mehr Zeit hier verbringen. Auch erleben wir grandiose Ausblicke, etwa auf den Halfdome von oben. Als wir den Park verlassen, dämmert es schon. Neben der Ausfahrt ist ein großes Schneefeld. Wir fahren nun in einen andern Park ... Name? ...
Die Straße führt über den Tioga Pass. Die aufgebauten Höhenmeter müssen wir dahinter wieder abspecken. Die abfallenden Wände neben der Strasse sind beängstigend steil und tief. Die Abfahrt ist so lang, dass die Bremsen anfangen zu vibrieren. Ich versuche den optimalen Mix zwischen Bremsphasen zu finden. Nach langer Abfahrt kommen wir endlich nach 9 pm in Lee Vining an. Alle haben riesigen Hunger. Wir bestellen 3 Mal Angus Cheeseburger, und ein mexik. Gericht für Natalia. Es kommen Trucker-Portionen. Die Kinder essen ihre "Teller" nur halb auf. Es ist fast 10 Uhr und vollständig dunkel, als wir das Hotel in Brigdeport erreichen.
Donnerstag, 18. Juli 2019
summer vacation, day2
day2: Fresno -> Sequioa NP
Im Hotel leckeres Frühstück, es gibt Speck, Rührei, Bratkartoffeln, Waffeln. Der Orangensaft schmeckt sehr gut, besonders da Katja ihn mir stets nachfüllt. Der Kaffee ist dagegen grauslig. Der Frühstücksraum ist klein, zahlreiche Gäste drängeln sich. Wir setzen uns nach draußen. Treffen ein junges dt. Paar aus Atlanta, ebenso Einwanderer, die fast unsere identische Tour machen. Sie bieten uns freundlicherweise ihr Sequoia Nationalpark-Ticket an. Es ist noch 6 von 7 Tagen gültig. Wir lehnen dankend ab, da wir Anton's Viertklässler-Ticket-Gutschein eintauschen wollen.
Natalia hat Probleme mit ihrer Haut. Bei der Suche nach einem Dermatologen fällt auf: ich bin bei der Krankenversicherung nicht gelistet. Nach einiger Telefon Odyssee wird klar: ich bin nicht bei Blue Cross California, sondern bei Blue Cross South Carolina. Alles okay. Rufe einen bei der KV gelisteten Hautarzt (Dermatologist) an, das Gespräch dauert fast 45 Minuten. Erst gegen Ende des Anrufs bemerken wir: Die Email kommt nicht an. Die Telefonistin hatte meinen Nachnamen falsch geschrieben, "Sehulz". Einen Arzttermin gibt es jedoch nicht. Stattdessen schicken wir 3 Fotos von Natalia per Email. Irgendwo (ich vermute durch ein Deep Learning Netz) werden die Fotos ausgewertet. Danach erst ist der Termin beim Arzt.
Kommen um 10:45 los. Natalia fährt. Der BMW ist fast wieder trocken, nach dem Volltanken bekommt er ~4l Öl, welches er dankbar schluckt. Auf Wunsch der Kinder kaufen wir im Walmart unsere Verzehr für den Tag ein. Ein Markt der Walmart-Kette entspricht in etwa dem Globus in Simmern. Hier kann man alles kaufen. Die Kinder lieben solche Märkte, da es eine große Spielwaren- und ebenso eine Technik Abteilung gibt. Sie bekommen Roblox Figuren, Natalia und ich trinken Kaffee im Starbucks.
Am Wegesrand finden wir Holzschnitzfiguren: Eine zeigt John Muir, den "Vater der Nationalparks". Weiter geht es durch sanfte Hügel bis zum Lake Kaweah / three Rivers. Nach kurzem Stau erhalten wir Einfahrt in den Park. Anton bekommt sein Ticket, für das er ein Formular selbst ausfüllen muss! Auch erhalten wir eine Landkarte und ein Bepperl für die Windschutzscheibe. Das Nationalpark Ticket gilt bereits das ganze Jahr: seit September 2018 bis Ende August 2019. Glücklicherweise hatte Susan, die Mutter von Ethan, uns diesen Hinweis gegeben.
Die Strasse windet sich nun stets entlang eines kräftigen Gebirgsflusses, dem Kaweah River. Hinweisschilder warnen, nicht darin zu schwimmen. Beim Betrachten der munter rauschenden Strudel und gurgelnden Wellen ist es so, als ob sich deren Kraft auf den Betrachter überträgt. Ich halte immer wieder an und mache Fotos von der Kulisse. Von unten sehen wir den Moro Rock und wie winzige Ameisen darauf, Menschen, die ihn erklimmen. Wir sind im Hochgebirge, der BMW arbeitet und schiebt uns mit jedem gefahrenen Meter auch ein Stück höher. Große Boulder und imposante Felswände versetzen uns in Ehrfurcht.
Schließlich fahren wir in einen Wald. Es ist kühl hier, erste Sequoias stemmen sich neben der Strasse aus dem Boden. Diese Könige der Bäume stehen wie Solitäre in dem Wald und behaupten viel Platz um sich. Ab und zu wachsen jedoch 2 oder sogar 3 von ihnen auf einem Platz. Zwischen zwei solcher Riesen stelle ich mich und mache ein Foto. Wir fahren weiter bis zum Museum, jedoch sind dort alle Parkplätze belegt. Also weiter bis zum Forest of Giants.
Forest of Giants
An einer wunderschönen Wiese (Meadow) hoch oben im Gebirgswald sind ideale Bedingungen für riesige Sequoias. Sie stehen am Rande der Wiese. Ein Sequoia hatte sich zu weit nach vorne gewagt und in der sumpfigen Wiese nicht genug Halt gefunden. Irgendwann war er umgestürzt und lag nun wie in Steg auf der feuchten Wiese. Wir klettern auf riesige Boulder und machen tolle Fotos von oben. Das macht uns großen Spaß. Natalia fotografiert uns von unten und wir sie von oben. Alle Sequoias zeigen Spuren von Brand. Manche haben riesige "Wunden", man kann durch einige sogar hindurch gehen. Später im Museum lernen wir: Feuer ist Gefahr und gleichzeitig Lebensgrundlage für die gigantischen Bäume. Nur in der fruchtbaren Asche können ihre Samen aufgehen. Im Museum lernen wir noch weitere Details, diese ergeben Inhalt für einen eigenen Artikel.
Der General Sherman Tree steht in einem hinteren Teil des Waldes. Wir fahren mit dem Auto dorthin, die Kinder bleiben im Auto, Anton hat Probleme mit der Verdauung. Natalia und ich gehen zu dem größten lebenden Baum. *) Produkt aus Höhe und Umfang.
Nun sind wir lange genug gelaufen, zurück nach Fresno. Am Straßenrand ein Reh. Wir fahren noch lange, auch durch einen Teil des Sequoia Forests / Kings Canyon Nationalparks. Katja ist hungrig und nörgelt. Das wird in den kommenden Tagen noch zunehmen! An einer Station gibt es nichts "Gescheites" zum Essen. Erst nach Einbruch der Dunkelheit sind wir wieder aus dem Park. Lange Abfahrt nach Fresno, der BMW saust sicher die kurvige Bergstraße hinunter. Unser Abendessen ist auf dem McDonalds Parkplatz.
Um 22:30 finden wir uns im Hotel ein und neigen uns gleich in Richtung Bett. Ich chatte noch mit Nan, wir wollen uns morgen um 7:30 im Yosemite Valley treffen.
Im Hotel leckeres Frühstück, es gibt Speck, Rührei, Bratkartoffeln, Waffeln. Der Orangensaft schmeckt sehr gut, besonders da Katja ihn mir stets nachfüllt. Der Kaffee ist dagegen grauslig. Der Frühstücksraum ist klein, zahlreiche Gäste drängeln sich. Wir setzen uns nach draußen. Treffen ein junges dt. Paar aus Atlanta, ebenso Einwanderer, die fast unsere identische Tour machen. Sie bieten uns freundlicherweise ihr Sequoia Nationalpark-Ticket an. Es ist noch 6 von 7 Tagen gültig. Wir lehnen dankend ab, da wir Anton's Viertklässler-Ticket-Gutschein eintauschen wollen.
Natalia hat Probleme mit ihrer Haut. Bei der Suche nach einem Dermatologen fällt auf: ich bin bei der Krankenversicherung nicht gelistet. Nach einiger Telefon Odyssee wird klar: ich bin nicht bei Blue Cross California, sondern bei Blue Cross South Carolina. Alles okay. Rufe einen bei der KV gelisteten Hautarzt (Dermatologist) an, das Gespräch dauert fast 45 Minuten. Erst gegen Ende des Anrufs bemerken wir: Die Email kommt nicht an. Die Telefonistin hatte meinen Nachnamen falsch geschrieben, "Sehulz". Einen Arzttermin gibt es jedoch nicht. Stattdessen schicken wir 3 Fotos von Natalia per Email. Irgendwo (ich vermute durch ein Deep Learning Netz) werden die Fotos ausgewertet. Danach erst ist der Termin beim Arzt.
Kommen um 10:45 los. Natalia fährt. Der BMW ist fast wieder trocken, nach dem Volltanken bekommt er ~4l Öl, welches er dankbar schluckt. Auf Wunsch der Kinder kaufen wir im Walmart unsere Verzehr für den Tag ein. Ein Markt der Walmart-Kette entspricht in etwa dem Globus in Simmern. Hier kann man alles kaufen. Die Kinder lieben solche Märkte, da es eine große Spielwaren- und ebenso eine Technik Abteilung gibt. Sie bekommen Roblox Figuren, Natalia und ich trinken Kaffee im Starbucks.
Am Wegesrand finden wir Holzschnitzfiguren: Eine zeigt John Muir, den "Vater der Nationalparks". Weiter geht es durch sanfte Hügel bis zum Lake Kaweah / three Rivers. Nach kurzem Stau erhalten wir Einfahrt in den Park. Anton bekommt sein Ticket, für das er ein Formular selbst ausfüllen muss! Auch erhalten wir eine Landkarte und ein Bepperl für die Windschutzscheibe. Das Nationalpark Ticket gilt bereits das ganze Jahr: seit September 2018 bis Ende August 2019. Glücklicherweise hatte Susan, die Mutter von Ethan, uns diesen Hinweis gegeben.
Die Strasse windet sich nun stets entlang eines kräftigen Gebirgsflusses, dem Kaweah River. Hinweisschilder warnen, nicht darin zu schwimmen. Beim Betrachten der munter rauschenden Strudel und gurgelnden Wellen ist es so, als ob sich deren Kraft auf den Betrachter überträgt. Ich halte immer wieder an und mache Fotos von der Kulisse. Von unten sehen wir den Moro Rock und wie winzige Ameisen darauf, Menschen, die ihn erklimmen. Wir sind im Hochgebirge, der BMW arbeitet und schiebt uns mit jedem gefahrenen Meter auch ein Stück höher. Große Boulder und imposante Felswände versetzen uns in Ehrfurcht.
Schließlich fahren wir in einen Wald. Es ist kühl hier, erste Sequoias stemmen sich neben der Strasse aus dem Boden. Diese Könige der Bäume stehen wie Solitäre in dem Wald und behaupten viel Platz um sich. Ab und zu wachsen jedoch 2 oder sogar 3 von ihnen auf einem Platz. Zwischen zwei solcher Riesen stelle ich mich und mache ein Foto. Wir fahren weiter bis zum Museum, jedoch sind dort alle Parkplätze belegt. Also weiter bis zum Forest of Giants.
Forest of Giants
An einer wunderschönen Wiese (Meadow) hoch oben im Gebirgswald sind ideale Bedingungen für riesige Sequoias. Sie stehen am Rande der Wiese. Ein Sequoia hatte sich zu weit nach vorne gewagt und in der sumpfigen Wiese nicht genug Halt gefunden. Irgendwann war er umgestürzt und lag nun wie in Steg auf der feuchten Wiese. Wir klettern auf riesige Boulder und machen tolle Fotos von oben. Das macht uns großen Spaß. Natalia fotografiert uns von unten und wir sie von oben. Alle Sequoias zeigen Spuren von Brand. Manche haben riesige "Wunden", man kann durch einige sogar hindurch gehen. Später im Museum lernen wir: Feuer ist Gefahr und gleichzeitig Lebensgrundlage für die gigantischen Bäume. Nur in der fruchtbaren Asche können ihre Samen aufgehen. Im Museum lernen wir noch weitere Details, diese ergeben Inhalt für einen eigenen Artikel.
Der General Sherman Tree steht in einem hinteren Teil des Waldes. Wir fahren mit dem Auto dorthin, die Kinder bleiben im Auto, Anton hat Probleme mit der Verdauung. Natalia und ich gehen zu dem größten lebenden Baum. *) Produkt aus Höhe und Umfang.
Nun sind wir lange genug gelaufen, zurück nach Fresno. Am Straßenrand ein Reh. Wir fahren noch lange, auch durch einen Teil des Sequoia Forests / Kings Canyon Nationalparks. Katja ist hungrig und nörgelt. Das wird in den kommenden Tagen noch zunehmen! An einer Station gibt es nichts "Gescheites" zum Essen. Erst nach Einbruch der Dunkelheit sind wir wieder aus dem Park. Lange Abfahrt nach Fresno, der BMW saust sicher die kurvige Bergstraße hinunter. Unser Abendessen ist auf dem McDonalds Parkplatz.
Um 22:30 finden wir uns im Hotel ein und neigen uns gleich in Richtung Bett. Ich chatte noch mit Nan, wir wollen uns morgen um 7:30 im Yosemite Valley treffen.
Mittwoch, 17. Juli 2019
summer vacation, day1
day1 : SB -> Fresno
Wir kommen spät los, geplant war 10, es wird jedoch 11:30. Katja hat Ihren Löwen vergessen. Wir halten an der Arrellaga. Natalia bleibt mit dem Vorderreifen am Bordstein hängen. Nach dieser Dramatik weiter zum 101.
Erster Halt nach etwa 30 Meilen beim Starbucks in Buellton. Inzwischen ist es Mittag. Genau gegenüber ist ein Habit, den hat Katja erspäht und will dorthin. Sie treibt es auf die Spitze und wir geraten aneinander. Schließlich einigen wir uns auf den Habit in Santa Maria. Den kennen wir bereits. Doch der Streß geht weiter, Katja mag draussen, Anton und Talia drinnen essen. Mir ist es egal. Schließlich geraten Katja und Natalia aneinander und so essen alle außer Katja. Ich setze mich dann anschließend mit ihr 'raus.
Auf dem 101 cruisen wir vorbei an Santa Margerita und Atascadero, hier verpassen wir die 41, die nur klein auf dem Ausfahrtschild steht. Fahrerwechsel, ich übernehme von Natalia. Wir fahren durch grasbewachsene Hügel, viele Rinder grasen hier, dunkle Angus-Rasse. Tolle Landschaft, sanfte Hügel, kräftiger Wind schüttelt das grüngelbe Gras durch.
Wir halten in Shandon. Neben der Straße liegt ein großes umzäuntes Gelände mit einem Kids world (Spielplatz) darin. Dahinter ein Freibad mit zwei großen Pools. Freier Eintritt für Kinder, Erwachsene zahlen 5 USD. Der Bademeister berichtet auf Nachfrage: Die Wassertemperatur beträgt 77 Grad. Da wir noch rechtzeitig in Fresno ankommen wollen, schlagen wir Katja's Wunsch zu schwimmen aus. Nach einiger Rast und Turnübungen an den Gerüsten fahren wir weiter.
Wir kommen vorbei an der James Dean Memorial Junction. Highway 41 und 46 treffen sich hier. Natalia's und meine Meinung gehen auseinander, wir brauchen einen Faktencheck! Tatsächlich, hier ist der berühmte Schauspieler ums Leben gekommen.
Wir fahren auf Fresno zu. Inzwischen ist die Temperatur angestiegen, draußen sind es 93 Grad. Das Autofahren ist sehr anstrengend. Im Heck haben die Kinder gute Laune, Anton ist King Julien, Katja ist Maurice. Die Stimmen kennen wir aus Madagaskar. Kurz nach 6 kommen wir in Fresno an.
Auf der Karte machen wir einen Park in der Stadtmitte aus. Hier ist jedoch tote Hose. Wir kurven weiter mit dem Auto. Kein Mensch zu sehen in der Halb-Millionen Stadt. Schließlich haben wir die Idee, auf zum Chukchansi Park. Der ist ein Baseball Stadion. Viel los hier, Eintrittskarten werden noch verkauft, als wir vorbeifahren.
Wir parken fast an der vorherigen Stelle. Sind nur einen Block entfernt vom Stadion. Auf der anderen Seite des Stadions wurden uns Parkplätze für 10 USD angeboten. Neben dem Stadion ist der Beer district. Hier ist eine Art Partyzone eingerichtet. Es werden 20 Sorten Beer vom Tub ausgeschenkt. Trinke ein Fruchtbier, sehr lecker. Bierbänke sind aufgestellt, verschiedene Catering-Trucks bieten Essen an. Ein weiblicher DJ legt auf. Die Kinder spielen 4 gewinnt in groß. Um sie davon wegzulocken (andere wollen auch spielen), spendiere ich ihnen ein Eis. Als Nahrungsergänzung: Texas-Style BBQ Brisket und Kaktussalat. Lecker!
Der Aufenthalt in der Beerzone und die Verköstigungen darin haben etliche neue Energie in uns hervorgerufen. Entspannt spazieren wir zum Auto am Stadion vorbei. Dort beginnt das Spiel. Es wird allmählich dunkel. Wir fahren per Navi zum Hotel, sehen erste Fireworks. Parken am Hotel, einchecken. Gehen nochmal 'raus, um Feuerwerk zu sehen. An der Kreuzung treffen wir einen Rollstuhlfahrer aus Phoenix. Auf der anderen Straßenseite liegt McDonalds. Wir holen ein Nachtmenü. Anton und ich gehen noch schwimmen. Let's call it a day - Einschlafen.
Wir kommen spät los, geplant war 10, es wird jedoch 11:30. Katja hat Ihren Löwen vergessen. Wir halten an der Arrellaga. Natalia bleibt mit dem Vorderreifen am Bordstein hängen. Nach dieser Dramatik weiter zum 101.
Erster Halt nach etwa 30 Meilen beim Starbucks in Buellton. Inzwischen ist es Mittag. Genau gegenüber ist ein Habit, den hat Katja erspäht und will dorthin. Sie treibt es auf die Spitze und wir geraten aneinander. Schließlich einigen wir uns auf den Habit in Santa Maria. Den kennen wir bereits. Doch der Streß geht weiter, Katja mag draussen, Anton und Talia drinnen essen. Mir ist es egal. Schließlich geraten Katja und Natalia aneinander und so essen alle außer Katja. Ich setze mich dann anschließend mit ihr 'raus.
Auf dem 101 cruisen wir vorbei an Santa Margerita und Atascadero, hier verpassen wir die 41, die nur klein auf dem Ausfahrtschild steht. Fahrerwechsel, ich übernehme von Natalia. Wir fahren durch grasbewachsene Hügel, viele Rinder grasen hier, dunkle Angus-Rasse. Tolle Landschaft, sanfte Hügel, kräftiger Wind schüttelt das grüngelbe Gras durch.
Wir halten in Shandon. Neben der Straße liegt ein großes umzäuntes Gelände mit einem Kids world (Spielplatz) darin. Dahinter ein Freibad mit zwei großen Pools. Freier Eintritt für Kinder, Erwachsene zahlen 5 USD. Der Bademeister berichtet auf Nachfrage: Die Wassertemperatur beträgt 77 Grad. Da wir noch rechtzeitig in Fresno ankommen wollen, schlagen wir Katja's Wunsch zu schwimmen aus. Nach einiger Rast und Turnübungen an den Gerüsten fahren wir weiter.
Wir kommen vorbei an der James Dean Memorial Junction. Highway 41 und 46 treffen sich hier. Natalia's und meine Meinung gehen auseinander, wir brauchen einen Faktencheck! Tatsächlich, hier ist der berühmte Schauspieler ums Leben gekommen.
Wir fahren auf Fresno zu. Inzwischen ist die Temperatur angestiegen, draußen sind es 93 Grad. Das Autofahren ist sehr anstrengend. Im Heck haben die Kinder gute Laune, Anton ist King Julien, Katja ist Maurice. Die Stimmen kennen wir aus Madagaskar. Kurz nach 6 kommen wir in Fresno an.
Auf der Karte machen wir einen Park in der Stadtmitte aus. Hier ist jedoch tote Hose. Wir kurven weiter mit dem Auto. Kein Mensch zu sehen in der Halb-Millionen Stadt. Schließlich haben wir die Idee, auf zum Chukchansi Park. Der ist ein Baseball Stadion. Viel los hier, Eintrittskarten werden noch verkauft, als wir vorbeifahren.
Wir parken fast an der vorherigen Stelle. Sind nur einen Block entfernt vom Stadion. Auf der anderen Seite des Stadions wurden uns Parkplätze für 10 USD angeboten. Neben dem Stadion ist der Beer district. Hier ist eine Art Partyzone eingerichtet. Es werden 20 Sorten Beer vom Tub ausgeschenkt. Trinke ein Fruchtbier, sehr lecker. Bierbänke sind aufgestellt, verschiedene Catering-Trucks bieten Essen an. Ein weiblicher DJ legt auf. Die Kinder spielen 4 gewinnt in groß. Um sie davon wegzulocken (andere wollen auch spielen), spendiere ich ihnen ein Eis. Als Nahrungsergänzung: Texas-Style BBQ Brisket und Kaktussalat. Lecker!
Der Aufenthalt in der Beerzone und die Verköstigungen darin haben etliche neue Energie in uns hervorgerufen. Entspannt spazieren wir zum Auto am Stadion vorbei. Dort beginnt das Spiel. Es wird allmählich dunkel. Wir fahren per Navi zum Hotel, sehen erste Fireworks. Parken am Hotel, einchecken. Gehen nochmal 'raus, um Feuerwerk zu sehen. An der Kreuzung treffen wir einen Rollstuhlfahrer aus Phoenix. Auf der anderen Straßenseite liegt McDonalds. Wir holen ein Nachtmenü. Anton und ich gehen noch schwimmen. Let's call it a day - Einschlafen.
Montag, 1. Juli 2019
Red Rocks reloaded
Sa, 29.6.'19
Der gefühlt erste Tag seit den starken Regenfällen im Februar, der bereits morgens mit gutem Wetter startet. Der Juni-Nebel ist offenbar überwunden. Wir fahren recht früh gegen 10:00 Uhr los zum Los Padres National Forest. Auf der 154 fällt mir auf: wir haben den Free Pass von Anton (Fourth Grader) vergessen. Doch der Parkranger ist großzügig. Ich halte nur das iPhone hoch, mit der elektronischen Variante des Passes, er winkt uns durch. Es macht großen Spaß durch die Flusspassagen mit "Schmackes" = hoher Geschwindigkeit zu fahren. Das Wasser spritzt hoch bis zur Windschutzscheibe. Auch die Kinder, die durch die Heckscheiben rausschauen, werden nass.
Das Flusstal des Santa Ynez River ist von einzigartiger Schönheit. Mit seinen grünen Auen bildet es eine Oase inmitten des im Sommer verdörrten Hinterlandes der Pazifikküste. Bis Ende August trocknet der Fluss jedoch aus und es bleiben dann nur sehr wenige Wasserlöcher übrig. In diesen sind Anton und ich im letzten Herbst geschwommen.
Wir halten an der ersten Möglichkeit. Nach kurzem Hike durch den Busch treffen wir auf einen blau grün schillernden See, dessen Ufer von hohem Gras bewachsen sind. Hier wird deutlich, warum die Straße "Paradise road" heißt. Leider schwirren hier viele Mücken, Natalia muss sie dauernd abwehren. Die Kinder und ich schwimmen durch den See auf die andere Seite, Anton alleine, Katja braucht noch Hilfe. Wir trauen dem grünlichen Wasser noch nicht so ganz, verhalten uns leise und umsichtig (Krokodile hier?). Nach der feinen Abkühlung packen wir ein und fahren weiter.
Die zweite Stelle liegt etwa in der Mitte des Parks. Die Kinder wollen zunächst auf keinen Fall aussteigen. Anton mag nur zu der Stelle von letztem Jahr. Großer Protest. Schließlich entdecken wir hier eine paradiesische Stelle. Der Fluss springt munter durch ein Birkenwäldchen, dabei überquert sein Wasser kleine Stufen. Danach biegt er abrupt ab und fließt in einen kleinen See. Auf der anderen Seite ragt ein großer Fels aus dem Wasser. Von diesem Fels kann man aus verschiedenen Höhen in den See springen. Gleichzeit dient der Fluss als Gegenstrom-Anlage.
Alle lieben diesen natürlichen Schwimmteich, so beschließen wir, am Sonntag wiederzukommen. Seitenhieb: Unser Abendessen ist derart schlecht geplant und organisiert, dass ich ohne gegessen zu haben, ins Kino gehe: John Wick, Teil 3. Die anderen essen indes Hühnersuppe.
So.
Nachmittags starten wir erneut zu den Red Rocks. Diesmal prüft der Ranger Chef unseren Zutritt. Er lässt uns nicht rein, kennt den Free Pass nicht. Unbeeindruckt verlangt er 10 Dollar day use. Wir drehen eine Runde, fahren nochmal zum Parkeingang. Diesmal gewährt uns seine Kollegin kostenlosen Einlass. Sie tut dies jedoch nicht ohne nochmal darauf hinzuweisen, dass das Land zwar federal sei, es aber eine Community permission (o.Ä.) gebe zur Nutzung des Parks. Da es schon spät ist, dürfen wir kostenlos hinein.
Heute ist der Park sehr voll. Letztes Jahr im September waren Anton und ich hier fast alleine. Leider hinterlassen die zahlreichen Besucher viel Müll, leere Chipstüten, Kronkorken, Plastikflaschen, Plastikbesteck etc. Ich räume einigen Müll zusammen. Da jedoch keine Behälter aufgestellt sind, lasse ich diesen am Ufer liegen.
Mo, 1.7.'19
Seit heute ist Plastik-Besteck in Kalifornien verboten. Die Radiokommentatoren ergänzen nicht ohne einen sarkastischen Unterton, dass die Plastiktüten bereits schon mal verboten waren. Als darauf andere entgegneten, es würden für die Papiertüten zu viele Bäume gefällt, wurden Plastiktüten wieder erlaubt.
Der gefühlt erste Tag seit den starken Regenfällen im Februar, der bereits morgens mit gutem Wetter startet. Der Juni-Nebel ist offenbar überwunden. Wir fahren recht früh gegen 10:00 Uhr los zum Los Padres National Forest. Auf der 154 fällt mir auf: wir haben den Free Pass von Anton (Fourth Grader) vergessen. Doch der Parkranger ist großzügig. Ich halte nur das iPhone hoch, mit der elektronischen Variante des Passes, er winkt uns durch. Es macht großen Spaß durch die Flusspassagen mit "Schmackes" = hoher Geschwindigkeit zu fahren. Das Wasser spritzt hoch bis zur Windschutzscheibe. Auch die Kinder, die durch die Heckscheiben rausschauen, werden nass.
Das Flusstal des Santa Ynez River ist von einzigartiger Schönheit. Mit seinen grünen Auen bildet es eine Oase inmitten des im Sommer verdörrten Hinterlandes der Pazifikküste. Bis Ende August trocknet der Fluss jedoch aus und es bleiben dann nur sehr wenige Wasserlöcher übrig. In diesen sind Anton und ich im letzten Herbst geschwommen.
Wir halten an der ersten Möglichkeit. Nach kurzem Hike durch den Busch treffen wir auf einen blau grün schillernden See, dessen Ufer von hohem Gras bewachsen sind. Hier wird deutlich, warum die Straße "Paradise road" heißt. Leider schwirren hier viele Mücken, Natalia muss sie dauernd abwehren. Die Kinder und ich schwimmen durch den See auf die andere Seite, Anton alleine, Katja braucht noch Hilfe. Wir trauen dem grünlichen Wasser noch nicht so ganz, verhalten uns leise und umsichtig (Krokodile hier?). Nach der feinen Abkühlung packen wir ein und fahren weiter.
Die zweite Stelle liegt etwa in der Mitte des Parks. Die Kinder wollen zunächst auf keinen Fall aussteigen. Anton mag nur zu der Stelle von letztem Jahr. Großer Protest. Schließlich entdecken wir hier eine paradiesische Stelle. Der Fluss springt munter durch ein Birkenwäldchen, dabei überquert sein Wasser kleine Stufen. Danach biegt er abrupt ab und fließt in einen kleinen See. Auf der anderen Seite ragt ein großer Fels aus dem Wasser. Von diesem Fels kann man aus verschiedenen Höhen in den See springen. Gleichzeit dient der Fluss als Gegenstrom-Anlage.
Alle lieben diesen natürlichen Schwimmteich, so beschließen wir, am Sonntag wiederzukommen. Seitenhieb: Unser Abendessen ist derart schlecht geplant und organisiert, dass ich ohne gegessen zu haben, ins Kino gehe: John Wick, Teil 3. Die anderen essen indes Hühnersuppe.
So.
Nachmittags starten wir erneut zu den Red Rocks. Diesmal prüft der Ranger Chef unseren Zutritt. Er lässt uns nicht rein, kennt den Free Pass nicht. Unbeeindruckt verlangt er 10 Dollar day use. Wir drehen eine Runde, fahren nochmal zum Parkeingang. Diesmal gewährt uns seine Kollegin kostenlosen Einlass. Sie tut dies jedoch nicht ohne nochmal darauf hinzuweisen, dass das Land zwar federal sei, es aber eine Community permission (o.Ä.) gebe zur Nutzung des Parks. Da es schon spät ist, dürfen wir kostenlos hinein.
Heute ist der Park sehr voll. Letztes Jahr im September waren Anton und ich hier fast alleine. Leider hinterlassen die zahlreichen Besucher viel Müll, leere Chipstüten, Kronkorken, Plastikflaschen, Plastikbesteck etc. Ich räume einigen Müll zusammen. Da jedoch keine Behälter aufgestellt sind, lasse ich diesen am Ufer liegen.
Mo, 1.7.'19
Seit heute ist Plastik-Besteck in Kalifornien verboten. Die Radiokommentatoren ergänzen nicht ohne einen sarkastischen Unterton, dass die Plastiktüten bereits schon mal verboten waren. Als darauf andere entgegneten, es würden für die Papiertüten zu viele Bäume gefällt, wurden Plastiktüten wieder erlaubt.
Abonnieren
Kommentare (Atom)
We fixed it
12/13/2020 my iPhone screen broke. This happened at Paradise Cove at Big Bear Lake, when Anton asked me for the time. Short after that I had...
-
der Flug ...
-
Wir wohnen in einem alleinstehenden Haus in Santa Barbara. Es liegt oberhalb der Mission, mit Blick auf die Stadt und den Pazifik. Man sieht...
-
6. / 7. ==== Sa. ?? (irgendwo im Westen der USA ...) *** das übliche Problem, zu spät geschrieben, Details sind nicht mehr präsent **...