8/31/
wir bringen Katja und Natalia zum LAX. Da ihr Flug am Samstag bereits um 8 losgeht, hatte ich zuvor ein Hotelzimmer direkt neben dem Airport gebucht. Wichtigstes Kriterium: Pool. Frühstück war nicht dabei, wir wollten noch vor 6 aufbrechen.
Wir kommen abends in LA an, die Kinder und ich springen sogleich in den Pool und spielen dort Hai: abwechselnd einer ist Hai, die anderen versuchen vor ihm/ihr zu fliehen. Natalia geniesst derweil das Fernsehprogramm: Dirty Dancing aus den 80ern. Mit Katja mache ich mich auf die Suche nach einem Betthupferl. Wir finden einen Ralphs und kaufen Donuts, nach Katjas Wunsch. Achtung: die schmecken nur einen und den nächsten Tag lang gut!
Nach erholsamem Schlaf im Hotelzimmer stehen wir früh auf und fahren zum Terminal 5 am LAX. Es gibt insgesamt 6 Terminals, an denen man in einem Halbkreis entlang fährt. Wir stellen fest: Parkhaus gibt es für die Departures keins, dafür kostenloses Kurzparken direkt vor den Terminals. Wir dürfen jedoch nicht lange halten und so müssen wir die beiden schnell verabschieden.
Anton und ich kehren nochmal zurück ins Hotel, Anton schaut noch ein bisserl TV. Wir fahren zum Exposition Park. Am Gelände haben sich zahlreiche Anwohner auf das Bereitstellen von Parkmöglichkeiten spezialisiert. Dort unmittelbar Parken kostet 80 $, einen Block weiter sind es noch 60, dann 30, dann 20 Dollar. Vier Blocks entfernt vom Stadium sind die Parkplätze schließlich kostenlos. Das Viertel ist jedoch nicht gut, so lasse ich das Auto mit einem halb guten Gefühl zurück.
Überall stehen Polizisten, sie sind sehr freundlich und gesprächsbereit. Vor dem Coliseum versammeln viele USC Fans. Solche die keine Karten haben, sitzen mit BBQ Ausrüstung, riesigen Fernsehern und SAT Schüsseln direkt vor dem Stadium und schauen sich die TV-Übertragung an. Es herrscht lockere Campingatmosphäre.
Einweihung der neuen Arena: American Football: USC gegen ...?
Wir wollen das Science Center besichtigen. Der Eintritt ist kostenlos. Zusätzlich holen wir Karten für einen iMax Film und das Endeavour Spaceshuttle. Das Science Center kann man mit dem deutschen Museum in München vergleichen. Es ist nicht so gross, beherbergt dennoch äußerst interessant Originale, wie mehrere Raumfähren der Mercury, Gemini und Apollo Missionen. Für Kinder gibt es in der Ausstellung viel zu entdecken und selbst auszuprobieren.
Um 12:30 beginnt der iMax Film. Projiziert wird auf eine gigantische Leinwand, mit der 3D-Brille und zahlreichen Lautsprechern sitzen wir inmitten des Geschehens. Gezeigt wird ein Film über vergangene Raumfahrtprogramme, es folgt ein Ausblick auf die Zukunft, die Eroberung und Besiedelung des Mars. Ab und zu fliegen in 3D projizierte Objekte in Richtung des Publikums, so dass sich diese vermeintlich mit der Hand auffangen lassen. Aber es ist natürlich nur eine Illusion, wir sind eben in der Nähe Hollywoods :-)
Nach dem Film besuchen wir die Endeavor Halle. Mr. Fleischmann, ein ehemaliger Mitarbeiter im Shuttle Programm, erklärt mir den Aufbau und die Anordnung der Wärmeschutzkacheln. Anton darf den Anflug des Shuttles in einer Computersimulation auf die Landebahn selbst steuern. Das Shuttle hatte zwar ein automatisches Landesystem (mit der Rechenpower weit geringer als der eines aktuellen iPhones), doch gab es meist geübte Flieger in der Crew, die das Shuttle lieber selbst steuern wollten. Es hatte den Spitznamen "flying brick", also fliegender Ziegelstein. Anton gelang die Landung einigermassen und so bekam er ein Abzeichen, das ihn fortan an dieses Erlebnis erinnern kann.
Das Football Spiel ist inzwischen zu Ende. Wir gehen zurück zum Auto und fahren dann quer durch die Stadt Richtung Venice. Los Angeles ist eine Stadt mit gigantischer Ausdehnung, wir fahren durch nicht endende Strassenzüge. Es wechseln sich eher verwahrloste Stadtteile (...) mit Szenevierteln (Culver City) und schicken Wohngegenden (...) ab.
In Venice besuchen wir eine Public Library. Anton findet Comics, ich blättere in einer Maker-Zeitschrift. Die Bücherei ist prima, wir sind jedoch spät dran, sie schließen gleich (17:30). Wir parken etwa einen Block vom Strand. Anton möchte unbedingt die Roller von Bird ausprobieren. Wir finden einen zu 80% aufgeladenen und fahren zu zweit Richtung Venice Beach. Das Rollerfahren ist nicht billig, für etwa eine Viertelstunde fallen 5 Dollar Gebühren an. Wir haben allerdings zwischendurch Probleme, den Roller wieder freizuschalten. Dies haben offenbar auch andere. Wir sehen eine ganze Reihe zerbeulter, gar verbogener Roller.
Venice Beach ist ein faszinierendes Eldorado zum Verbringen der Freizeit. Sei es einfach anderen bei deren Freizeitbeschäftigung zuzuschauen: Skateboarden, tanzen, Rollschuhfahren. Viele schaffen eine zusätzliche "Wohlfühlatmosphäre" für sich selbst und die Umgebenden: Boombox auf Fahrrad, Roller oder Skateboard.
Eine Grupper junger Afrikaner (Motto: "Sammeln für National Negro Fund") haben eine irrwitzige Methode gefunden, Geld zu verdienen: Sie verteilen 20 Dollar Scheine an Kinder oder Erwachsene und bringen diese dazu, sich in einer Reihe aufzustellen. Einer aus der Gruppe der Schausteller, soll diese Reihe in einem gewaltigem Sprung überqueren, ohne sich selbst oder die Aufgereihten zu verletzen. Es versammelt sich eine Menschentraube rund um dieses Geschehen. Nun beginnt der eigentliche Teil der Aufführung. 4-5 junge Männer sammeln Geld und verkünden dann laut, aus welchem Teil des Welt dieses Geld für das Schaustück gespendet wurde. Südamerika, Europa oder auch Ventura oder Los Angeles. Dies geschieht in einer solchen Art, dass die Anwesen angestachelt werden, 20, 50 oder gar 60 Dollar zu spenden. Zuletzt werden gar die armen Tröpfe, die sich aufgereiht haben, noch dazu gebracht, 40 oder mehr Dollar zu geben, um sich freizukaufen. (Die Reihe ist anfangs viel zu lang, um übersprungen zu werden). Der Moderator versteht es dabei, die "rich white men" in Zahlungsbereitschaft zu drängen. Schliesslich nach etwa einer halben Stunde Geldeinsammeln, folgt der nur Sekunden dauernde, aber nicht unspektakuläre Sprung. Der erzielte Gewinn beläuft sich vermutlich auf mehrere Hundert Dollar in der halben Stunde.
Venice Beach ist faszinierend, Venice ist ein hipper, schicker Stadtteil. Wir treten die Rückfahrt an, cruisen durch Culver City, ebenso ein schicker Stadtteil mit gut besuchten Restaurants und netten Vierteln. Wollen wir wieder besuchen. Wir nehmen zurück nicht direkt den Freeway, sondern den Highway 1 entlang der Küste. Anton findet den Beginn der Route 66. Hinter Malibu Beach zweigen wir auf die 23 ab, über Topanga Park Richtung Woodland Hills. Spät, kurz nach 10 p.m. gelangen wir in der Laguna Street in SB an und fallen müde ins Bett.
Anton verbringt das vierte und das darauf folgende Schuljahr ........................................... in den USA. Hier wird er von seinen Erlebnissen berichten.
Sonntag, 9. September 2018
Sonntag, 2. September 2018
mein tag
hallo hier schreibt wieder euer Anton ich schreibe über meinen tag er war ganz gut, aber ich habe nicht
alles geschafft was ich wollte. Ich wollte nämlich
noch in den🎆ROCKY NOCK PARK🎇
Aber wir haben es leider nicht geschafft
😥aber dafür habe ich HABE ICH
Mein Cobi (ist fast so wie lego) aufgebaut und
das hat spaß gemacht.
und hab mit meinem papa eine tolle Fahrt mit unseren
halb neuen Fahrrädern gemacht und zwar sind wir
zum HABIT burger grill gefahren und haben für
uns beide ein 👉BURGER MENU👈 geholt,
Wir dachten nicht das die Pommes-portionen
so groß werden würden, aber egal.
dann sind wir nach hause gefahren,
und ich habe bislle auf youtube gekuckt und
und jetzt höre ich auf mit schreiben.💬😙💭
Dienstag, 28. August 2018
Hiking im Rattlesnake Canyon
8/26/2018, Natalia's Vorschlag: Rattlesnake Canyon
Am Eingang (Trailhead) weist uns das Schild: Hier beginnt die Wildnis. Die Kinder suchen sich Stöcke zur Verteidigung gegen Pumas, ich habe ein Messer dabei. Ein größeres Problem als vermeintliche Berglöwen oder Spinnen könnte sein: Unsere Wasservorräte sind bescheiden, 1/2 Liter für jeden.
Wir wandern einen großen Teil des Weges durch das Flussbett. Der Weg ist mühsam, macht den Kindern aber einen Riesenspass. Natalia dagegen weniger. Anton sucht sich günstige Wege über die großen Felsbrocken, Katja folgt ihm. Dabei hilft sie immer wieder der Mama und betont, wie wichtig es ist, auf die Mama zu warten.
In einem unbedachten Moment tritt Anton mit Fuß in den Bach. Auf einem Stab am Rande des Creek ist ein Stein balanciert. Anton wirft diesen hinunter. Ich werde böse und baue den Stein wieder neu auf. Es passen noch mehr Steine darauf, so dass sie eine Pyramide bilden.
Wir stoßen auf etliche kleinere Pools. Der Creek führt nur ein wenig Wasser. An einer Stelle finden wir einen Pool, der von einem Fels überhangen wird. Darin ein kleiner "Wasserfall". Anton und ich beschließen hierhin zurückzukehren.
Wir suchen schon eine Weile nach der Rückkehr vom Flussbett zum Pfad. Schließlich sehen wir einen Wanderer, der vom Trail abgezweigt ist und den Fluss sucht. Wir folgen ihm und finden nur wenig oberhalb zurück zum Weg. Anton rutscht dabei am Hang aus und lässt einen Schwall von Beschimpfungen folgen.
Der Trail führt jedoch nicht zurück zum Eingang, sondern weiter hoch in die Berge. Den Abzweig suchen wir vergeblich. Nach einer Weile treffen wir erneut wir auf den jungen Wanderer. Er hat eine Karte dabei. Wir können unsere Position grob einschätzen und beschließen, den Pfad auf der anderen Seite des Creeks zu suchen. Finden diesen nur unweit und wandern zurück.
Unterwegs genießen wir prächtige Aussichten auf das Tal. Am Himmel ziehen Drachengleiter ihre Bahnen. Es duftet nach Nadelhölzern. Vereinzelte Wanderer überholen uns oder kommen uns entgegen. Die Sonne bricht sich durch die Baumkronen, der Wind spielt um unsere Nasen. Wie von selbst tragen unsere Beine uns zu Tal.
Die Kinder imitieren Gleiter und laufen mit ausgestreckten Armen durch die Kurven des Trails. Dabei rutscht Katja aus, Natalia säubert ihre Wunde. Wieder beruhigt, springt sie auf, macht einen großen Satz einen kleinen Abhang herab und rutscht wieder aus, fällt auf dieselbe Stelle. Sie weint und ich nehme sie auf die Schultern.
Nach 3 1/4 Stunden gelangen wir zurück zum Eingang und sind so platt, dass wir mit dem Auto direkt vor den Eingang eines Restaurants fahren, um keine weiteren Meter zu laufen. Bei leckerem Essen und einem Bier gelangen wir wieder zu Kräften.
Am Eingang (Trailhead) weist uns das Schild: Hier beginnt die Wildnis. Die Kinder suchen sich Stöcke zur Verteidigung gegen Pumas, ich habe ein Messer dabei. Ein größeres Problem als vermeintliche Berglöwen oder Spinnen könnte sein: Unsere Wasservorräte sind bescheiden, 1/2 Liter für jeden.
Wir wandern einen großen Teil des Weges durch das Flussbett. Der Weg ist mühsam, macht den Kindern aber einen Riesenspass. Natalia dagegen weniger. Anton sucht sich günstige Wege über die großen Felsbrocken, Katja folgt ihm. Dabei hilft sie immer wieder der Mama und betont, wie wichtig es ist, auf die Mama zu warten.
In einem unbedachten Moment tritt Anton mit Fuß in den Bach. Auf einem Stab am Rande des Creek ist ein Stein balanciert. Anton wirft diesen hinunter. Ich werde böse und baue den Stein wieder neu auf. Es passen noch mehr Steine darauf, so dass sie eine Pyramide bilden.
Wir stoßen auf etliche kleinere Pools. Der Creek führt nur ein wenig Wasser. An einer Stelle finden wir einen Pool, der von einem Fels überhangen wird. Darin ein kleiner "Wasserfall". Anton und ich beschließen hierhin zurückzukehren.
Wir suchen schon eine Weile nach der Rückkehr vom Flussbett zum Pfad. Schließlich sehen wir einen Wanderer, der vom Trail abgezweigt ist und den Fluss sucht. Wir folgen ihm und finden nur wenig oberhalb zurück zum Weg. Anton rutscht dabei am Hang aus und lässt einen Schwall von Beschimpfungen folgen.
Der Trail führt jedoch nicht zurück zum Eingang, sondern weiter hoch in die Berge. Den Abzweig suchen wir vergeblich. Nach einer Weile treffen wir erneut wir auf den jungen Wanderer. Er hat eine Karte dabei. Wir können unsere Position grob einschätzen und beschließen, den Pfad auf der anderen Seite des Creeks zu suchen. Finden diesen nur unweit und wandern zurück.
Unterwegs genießen wir prächtige Aussichten auf das Tal. Am Himmel ziehen Drachengleiter ihre Bahnen. Es duftet nach Nadelhölzern. Vereinzelte Wanderer überholen uns oder kommen uns entgegen. Die Sonne bricht sich durch die Baumkronen, der Wind spielt um unsere Nasen. Wie von selbst tragen unsere Beine uns zu Tal.
Die Kinder imitieren Gleiter und laufen mit ausgestreckten Armen durch die Kurven des Trails. Dabei rutscht Katja aus, Natalia säubert ihre Wunde. Wieder beruhigt, springt sie auf, macht einen großen Satz einen kleinen Abhang herab und rutscht wieder aus, fällt auf dieselbe Stelle. Sie weint und ich nehme sie auf die Schultern.
Nach 3 1/4 Stunden gelangen wir zurück zum Eingang und sind so platt, dass wir mit dem Auto direkt vor den Eingang eines Restaurants fahren, um keine weiteren Meter zu laufen. Bei leckerem Essen und einem Bier gelangen wir wieder zu Kräften.
Donnerstag, 23. August 2018
Anton's erste Schultage
8/22/2018
Gestern war Anton's erster Schultag. Er berichtete, dass alle ziemlich viel quasselten, er aber recht wenig verstand. So war er etwas außen vor. Den Tag bezeichnete er als Bahnhofstag.
Seine Lehrerin heißt Miss Turner, sie ist dieses Jahr selbst neu an der Schule. Seine Klasse ist im Raum 30. Es gibt insgesamt drei 4. Klassen. Antons Klasse ist 28 SchülerInnen groß. Es sitzen jeweils 4-5 Schüler zusammen, U-Form gibt es nicht. Es herrscht gute Disziplin. Vor dem Schulbeginn reihen sich alle Schüler vor der Klasse auf und geben Miss Turner die Hand. Abends nach der Schule schreibt Miss Turner eine Email an die Eltern und berichtet über den Klassenbetrieb. Solch eine Email gibt es aber nicht jeden Tag.
8/23/2018
Heute kam ich nach Hause und ein quietschfideler Anton sprang mir entgegen. Beide Kinder umarmten und küssten mich. Ich merkte, dass es Anton in der Schule offenbar gut gefallen hat. Als ich ihn nach seinem Schultag fragte, kam zurück, dass er schon einen Jungen kennengelernt hatte: >>Jacob<<. Auch seine Tischnachbarn >>Danay<<, ein Mädchen, >>Coner<< ein weiteres Mädchen und ein Junge, hatten schon kleinere Informationen mit ihm ausgetauscht. Mit >>Danay<< etwa sprach er über Haustiere, sie hat eine Katze.
Auf dem Schulhof sprach ein Junge Anton an, fragte ihn nach seiner Nationalität und wollte ein paar deutsche Übersetzungen hören, wie etwa von >>I like Icecream<<.
Die gesamte Unterhaltung mit dem Jungen sprudelte aus Anton heraus, solche Redseligkeit ist eigentlich ungewöhnlich für ihn.
Natalia holte Anton vorzeitig ab. Grund war Katja's Geburtstag. Es gab Kuchen. Ich kam etwas später dazu. Wir fuhren zum In & Out, Menü 2 Animal style. Der Animal style kam allerdings nicht auf die Pommes, sondern in die Burger. Auf Nachfrage erhielten wir neue Pommes, die aber ebenso wie der Burger besser im Original Style schmecken. So kam es zu vielen weggeworfenen und neu erstellten Pommes, einer enttäuschten Katja und Anton, der wegen Bauchschmerzen gar nichts gegessen hatte.
8/24
Anton's Klasse sollte einen Aufsatz über >>bullying<< schreiben. Das Wort kannte Anton aber nicht. Miss Turner hat einige Fotos über den heutigen Tag im Parentsquare veröffentlicht. Die Kinder haben Kartenhäuser gebaut. Der höchste Turm (Haus) war 86 cm hoch. Einige andere Kinder haben eine Apple Watch.
Gestern war Anton's erster Schultag. Er berichtete, dass alle ziemlich viel quasselten, er aber recht wenig verstand. So war er etwas außen vor. Den Tag bezeichnete er als Bahnhofstag.
Seine Lehrerin heißt Miss Turner, sie ist dieses Jahr selbst neu an der Schule. Seine Klasse ist im Raum 30. Es gibt insgesamt drei 4. Klassen. Antons Klasse ist 28 SchülerInnen groß. Es sitzen jeweils 4-5 Schüler zusammen, U-Form gibt es nicht. Es herrscht gute Disziplin. Vor dem Schulbeginn reihen sich alle Schüler vor der Klasse auf und geben Miss Turner die Hand. Abends nach der Schule schreibt Miss Turner eine Email an die Eltern und berichtet über den Klassenbetrieb. Solch eine Email gibt es aber nicht jeden Tag.
8/23/2018
Heute kam ich nach Hause und ein quietschfideler Anton sprang mir entgegen. Beide Kinder umarmten und küssten mich. Ich merkte, dass es Anton in der Schule offenbar gut gefallen hat. Als ich ihn nach seinem Schultag fragte, kam zurück, dass er schon einen Jungen kennengelernt hatte: >>Jacob<<. Auch seine Tischnachbarn >>Danay<<, ein Mädchen, >>Coner<< ein weiteres Mädchen und ein Junge, hatten schon kleinere Informationen mit ihm ausgetauscht. Mit >>Danay<< etwa sprach er über Haustiere, sie hat eine Katze.
Auf dem Schulhof sprach ein Junge Anton an, fragte ihn nach seiner Nationalität und wollte ein paar deutsche Übersetzungen hören, wie etwa von >>I like Icecream<<.
Die gesamte Unterhaltung mit dem Jungen sprudelte aus Anton heraus, solche Redseligkeit ist eigentlich ungewöhnlich für ihn.
Natalia holte Anton vorzeitig ab. Grund war Katja's Geburtstag. Es gab Kuchen. Ich kam etwas später dazu. Wir fuhren zum In & Out, Menü 2 Animal style. Der Animal style kam allerdings nicht auf die Pommes, sondern in die Burger. Auf Nachfrage erhielten wir neue Pommes, die aber ebenso wie der Burger besser im Original Style schmecken. So kam es zu vielen weggeworfenen und neu erstellten Pommes, einer enttäuschten Katja und Anton, der wegen Bauchschmerzen gar nichts gegessen hatte.
8/24
Anton's Klasse sollte einen Aufsatz über >>bullying<< schreiben. Das Wort kannte Anton aber nicht. Miss Turner hat einige Fotos über den heutigen Tag im Parentsquare veröffentlicht. Die Kinder haben Kartenhäuser gebaut. Der höchste Turm (Haus) war 86 cm hoch. Einige andere Kinder haben eine Apple Watch.
Strandparties
8/18/2018 und 8/19/2018
(1) Anton schilderte die erste Strandparty am Rincon beach, einem beliebtem Surfspot, unweit unseres Büros. Die Hardwareabteilung bediente den Grill und servierte leckerste Würstchen und Steaks. Dazu gab es Salate und in Eiswasser gekühlte Getränke.
Einige Kollegen hatten Sportgeräte mitgebracht: ein Volleyballnetz, Fussbälle, einen Football und Spikeball, ein neues reaktionsschnelles Mini-Volleyball. Viele Kollegen hatten ihr Familie mitgebracht, auch Katja, Anton und Natalia waren dabei. Anton fand schnell Gefallen an den verschiedenen Spielen, es war aber noch recht schwierig, mit den Erwachsenen mitzuhalten.
Beim American Football war ich über die Wucht der Würfe der Kollegen erstaunt, merkte aber auch, dass gut geworfene Bälle einfacher zu fangen waren. Den Ball in der richtigen Distanz mit Spin zu werfen, gelang mir an diesem Tag noch nicht.
Auch einige Kollegen aus Mexiko waren dabei, mit Ihnen unterhielten wir uns über die Unterschiede im Arbeitsleben. Sie waren erstaunt, wie einfach sich Deutsche inhaltlich streiten können und beim anschließenden Essen wieder freundlich miteinander umgehen.
Nach dem Grillen fuhren wir zuück nach SB. Katja und Natalia blieben zu Hause. Anton und ich fuhren noch zum Courthouse. Dort lief >>Persepolis<<, ein Film über die persische Revolution.
(2)
Die zweite Strandparty organisierte Robert am Hendry's Beach in SB zum Anlass seines Abschieds. Bart hatte ein Geschenk besorgt. Vivek hatte seine Spiegelreflex dabei und einen Drachen, den Anton lenken durfte. Am Pazifik herrschen ideale Windverhältnisse zum Drachenfliegen! Insgesamt hatten wir mehr Bier dabei, als jemand trinken konnte.
Anton und ich sprangen in die Wellen, als es schon fast dunkel war. Das Wasser war wärmer als die Abendluft, so tauchten wir nur mit den Köpfen auf und ließen uns sonst von der Wucht der Wellen hin- und zurück treiben.
Es war ein herrlicher Tag. Anton durfte zum Schluss in Vivek's Mustang mitfahren. Er war überglücklich. Zur Verabschiedung spät am Abend verabschiedete er sich von jedem mit einer Umarmung, auch von meinen Chefs.
(1) Anton schilderte die erste Strandparty am Rincon beach, einem beliebtem Surfspot, unweit unseres Büros. Die Hardwareabteilung bediente den Grill und servierte leckerste Würstchen und Steaks. Dazu gab es Salate und in Eiswasser gekühlte Getränke.
Einige Kollegen hatten Sportgeräte mitgebracht: ein Volleyballnetz, Fussbälle, einen Football und Spikeball, ein neues reaktionsschnelles Mini-Volleyball. Viele Kollegen hatten ihr Familie mitgebracht, auch Katja, Anton und Natalia waren dabei. Anton fand schnell Gefallen an den verschiedenen Spielen, es war aber noch recht schwierig, mit den Erwachsenen mitzuhalten.
Beim American Football war ich über die Wucht der Würfe der Kollegen erstaunt, merkte aber auch, dass gut geworfene Bälle einfacher zu fangen waren. Den Ball in der richtigen Distanz mit Spin zu werfen, gelang mir an diesem Tag noch nicht.
Auch einige Kollegen aus Mexiko waren dabei, mit Ihnen unterhielten wir uns über die Unterschiede im Arbeitsleben. Sie waren erstaunt, wie einfach sich Deutsche inhaltlich streiten können und beim anschließenden Essen wieder freundlich miteinander umgehen.
Nach dem Grillen fuhren wir zuück nach SB. Katja und Natalia blieben zu Hause. Anton und ich fuhren noch zum Courthouse. Dort lief >>Persepolis<<, ein Film über die persische Revolution.
(2)
Die zweite Strandparty organisierte Robert am Hendry's Beach in SB zum Anlass seines Abschieds. Bart hatte ein Geschenk besorgt. Vivek hatte seine Spiegelreflex dabei und einen Drachen, den Anton lenken durfte. Am Pazifik herrschen ideale Windverhältnisse zum Drachenfliegen! Insgesamt hatten wir mehr Bier dabei, als jemand trinken konnte.
Anton und ich sprangen in die Wellen, als es schon fast dunkel war. Das Wasser war wärmer als die Abendluft, so tauchten wir nur mit den Köpfen auf und ließen uns sonst von der Wucht der Wellen hin- und zurück treiben.
Es war ein herrlicher Tag. Anton durfte zum Schluss in Vivek's Mustang mitfahren. Er war überglücklich. Zur Verabschiedung spät am Abend verabschiedete er sich von jedem mit einer Umarmung, auch von meinen Chefs.
Mittwoch, 22. August 2018
Strandparty!!!
Am Freitag hatte ich eine 👉STRANDPARTY👈😎. AJEMDEWON,
cool oder.
Sozusagen meine erste Strandparty überhaupt (GEIL). also dann fangen wir mal an, etwas zu erzählen.
es war ein ganz stink normaler kalifornischer morgen
und ich wachte auf. am mittag dann bin ich mit meiner mom,meiner Schwester
mit dem bus eine halbe stunde nach Carpinteria gefahren.danach warteten wir auf meinen papa. Dann fuhren wir erst mal zu seiner Arbeit.
er sagte er wollte sich kopf-schmerz-tableten holen. ich sagte natürlich:"darf ich mitkommen?"
papa:"ja". Denn ich war noch nicht in seiner kalifornischen Arbeit. Wir sollten also
die tableten hollen und das taten wir auch .
Am Strand angekommen kamm hinter uns ein alter mann paps quatscht mit
im (der alte mann denkt wir sind Touristen 👎😅 ).die party beginnt also ich hab mir
erst einmal richtig viel auf den teller geschaufelt und mir 2 cokes gegönnt.
dann hatte ich lust zum spielen und habe papa gefragt ob er seine Kollegen
fragen kann das ich mitspielen darf er sagte :"JA"
cool oder.
Sozusagen meine erste Strandparty überhaupt (GEIL). also dann fangen wir mal an, etwas zu erzählen.
es war ein ganz stink normaler kalifornischer morgen
und ich wachte auf. am mittag dann bin ich mit meiner mom,meiner Schwester
mit dem bus eine halbe stunde nach Carpinteria gefahren.danach warteten wir auf meinen papa. Dann fuhren wir erst mal zu seiner Arbeit.
er sagte er wollte sich kopf-schmerz-tableten holen. ich sagte natürlich:"darf ich mitkommen?"
papa:"ja". Denn ich war noch nicht in seiner kalifornischen Arbeit. Wir sollten also
die tableten hollen und das taten wir auch .
Am Strand angekommen kamm hinter uns ein alter mann paps quatscht mit
im (der alte mann denkt wir sind Touristen 👎😅 ).die party beginnt also ich hab mir
erst einmal richtig viel auf den teller geschaufelt und mir 2 cokes gegönnt.
dann hatte ich lust zum spielen und habe papa gefragt ob er seine Kollegen
fragen kann das ich mitspielen darf er sagte :"JA"
Sonntag, 12. August 2018
ENTON SCHREIBT ENDLICH!!!!!
Hallo, hier schreibt euer Anton. Ich schreibe heute zum Ersten mal :) aber ich glaube ich werde euch schon etwas erzählen können. also fangen wir an: Ich war ein ganz normaler Schüler auf der Schreienesch schule Ich ante natürlich nicht was auf mich zukommen würde. Also ich kam an einem ganz normalen Januar tag von der schule zurück (hatte keine Hausaufgaben auf das war gut) und ließ mich aufs sofa plumpsen😐💪. Mein DAD kam aus seinem Arbeitszimmer geschlittert und kam rein : "Möchtest du nach U.S.A fahren ?" ich so : "Ja"
(12.8. Papa: "to be continued")
(12.8. Papa: "to be continued")
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