Sonntag, 3. November 2019

LA(nges Wochenende)

Habe noch 4 Urlaubstage, die ich irgendwie loswerden muss. Die reichen abzüglich Urlaub und Telecommute für fast alle Montage bis zum Ende des Jahres. Los geht’s mit dem 4.11. also morgen. Ein langes Wochenende ist etwas Feines. Am Sonntag kann man noch ganz entspannt bleiben. Und das taten wir heute: Wir relaxten auf einer Fahrt in unsere geliebte Metropolregion L.A.

Da heute Nacht die Zeit umgestellt wurde, konnten wir eine Stunde länger schlafen. Um viertel nach 7 waren wir schon fast bereit loszufahren. Doch nach Popocuffs, Zähneputzen und iPhone Speicher aufräumen war es schon 8:30. 10 Minuten später "hit the road".

Neuen Kaffeeshop in SB ausprobiert: Low Pigeon, Kaffee grinder aus Stuttgart. Ist aber etwas säuerlich, also Zucker 'rein. Hinter Oxnard wechseln wir von der 101 auf den PCH oder Highway 1 Richtung Port Hueneme / Point Mugu.

Unterwegs überholen wir einige Gruppen Fahrradfahrer. Es gibt mehrere Möglichkeiten für gute Fotos. Am Straßenrand liegt eine ausgemusterte Motorhaube. Heißa, macht das Laune, darauf herumzuspringen. Eine Frau meint, es mache wohl Spaß, sich wieder als 12-jähriger auszuleben. Als wir weiterfahren, merken wir, dass heute eine organisierte Fahrradtour stattfindet. Am Straßenrand sperren Polizisten ab, Versorgungsstationen säumen den PCH 1. Es ist ein wunderbarer Tag, die Sonne scheint, das Meer glitzert, was will man mehr für eine Tour, sei es per Auto oder per Rad? Mein Plan: diese Strecke selbst mit dem Fahrrad abzufahren. Anton freut sich schon "auf einen ganzen Tag Playstation".

In Malibu halten wir an, ich werfe mich in die Badehose. Anton mag nicht. Das Wasser ist kühl und angenehm erfrischend. Die Oberfläche ist hier ruhiger und die Sicht klarer als in Santa Barbara. Draußen schwimmt ein Seelöwe. Er taucht in unregelmäßigen Abständen etwa 20 Fuß entfernt auf. Ich weiß nicht, wie ich ihn einschätzen soll. Beschließe, mir ein Tauchmesser zu besorgen.

Einige Meilen weiter sieht man den Pier und das Ferris Wheel von Santa Monica. Ich parke kostenlos am Straßenrand. Guter Platz eigentlich, aber Müll liegt auf dem Bürgersteig und es stinkt. Kurzer Besuch auf dem endlosen Strand von Santa Monica. Sportler, Selbstdarsteller und Touristen sind hier unterwegs. Weiter auf dem PCH 1, der eine Kurve nach links vollzieht und danach als Interstate 10 weitergeht. (Anm.: der Interstate 10 führt an der gesamten Südkante der USA von LA bis Jacksonville, Florida. Wir sind ihn in den Sommerferien eine große Strecke entlang gefahren, von San Antonio, Texas bis Pensacola, Florida)

Wenig später überkommt uns Hunger. Wir fahren heraus, gerade eben war Culver City. Wir sind fahren ein Stück zurück und parken am Venice Blvd. Die Restaurants sagen uns nicht zu, wir biegen nach links ab. Anton erkennt das Kirk Douglas Kino in der Ferne. Wir kennen die Gegend. Hier waren wir nach Natalias und Katjas Abreise Burger essen. Wir gelangen auf den Culver Blvd und gehen ins Restaurant Akasha, laut Yelp wird modernes Amerikanisches Essen serviert. Die Bedienung ist freundlich und witzig, die Atmosphäre angenehm. Anton: "ich nehme aber kein kids menu". Gut, für ihn bestelle ich einen Burger, für mich Omelette mit Mushrooms und Salat. Das Essen ist sehr gut! Anton's Burger ist der höchste, den ich je sah. Mir ist unklar, wie er den essen kann. Doch er schafft es, auch die Kellnerin ist verblüfft. Zum Omelett wird Aprikosenmarmelade gereicht, der Salat ist gut gepfeffert. Sehr lecker!! Der Preis ist jedoch ebenso "gepfeffert". Naja, was soll es. (Anm.: der Burger ist zusammen mit dem in San Antonio der beste, den ich in den USA aß).

Frischt gestärkt setzen wir uns in den BMW und fahren zum Exposition Park. Hier finden wir wieder einen guten kostenlosen Parkplatz. Neben den Coliseum, in dem 1932 die Olympischen Sommerspiele stattfanden, sind hier etliche Museen. Im Technikmuseum waren wir bereits letztes Jahr, Anton möchte in das "Museum of Natural History". Läuft ja wie geplant :-) Es gibt viele Dioramen und auch große Hallen mit Dinosauriern und amerikanischen Großsäugetieren, die schon ausgestorben sind. Unter anderem lebte hier ein großes Pferd, das aber bereits vor 11.000 Jahren ausstarb. Wir schaffen nicht das ganze Museum, Anton hat irgendwann keine Power / Lust mehr. (Anm.: Über das Museum ließe sich ein eigener Artikel schreiben, mangels Zeit bleibt der aber im Konjunktiv.)

Der letzte Punkt auf dem Tagesplan ist das YMCA. Wir fahren auf das "Y" in Hollywood zu. Erstaunlicherweise finde ich einen Parkplatz! Doch wir sehen schon von außen: der Pool ist leer, kein Wasser drin. Drinnen erfahren wir: Der Pool wird renoviert, ist erst in 2 Wochen wieder geöffnet. Ich hole mir immerhin einen Besuchsnachweis ab. Wir fahren zurück. Der Freeway ist voll, es ist schon dunkel. In Agoura Hills fahren wir 'raus, holen endlich etwas zu trinken und einen Snack. Kurz nach 8pm sind wir zu Hause. 12 Stunden unterwegs!

Fazit: Es war ein toller Tag bei 27 Grad und strahlendem Sonnenschein. Und das im November. Anton hat sich den ganzen Tag beschwert, doch am Ende gefiel ihm der Tag "gut". Nicht geschafft: Century City, Guitar Store.

Samstag, 26. Oktober 2019

Kelp forest

Der Samstag fängt sehr langsam an, nämlich mit einem kranken Papa, der morgens bis etwa 12 Uhr schlaff im Bett liegt. Nach einem Anruf der aufgeweckten Tochter und einem Kaffee bei Handlebar läuft es schon etwas besser. Gegen 4pm fahren wir zum Hendry's beach. Keine Wellen zu sehen. Schade, wir können nicht Body boarden. Zumindest wollen wir (ich) ein bisschen schwimmen gehen. Anton verweist auf eine Miniatur kleine Wunde an seinem Knie. Ich denke, das Wasser ist ihm zu kalt.

Als ich ins Wasser schreite, fällt mir zunächst die Sicht bis auf den Grund auf. So deutlich habe ich hier noch nie gesehen, da meist eine starke Brandung das Wasser aufwühlt. Heute jedoch weht kein Wind, branden keine Wellen und daher ist die Sicht sehr klar. Unter Wasser stellt sich ein prächtiges Bild dar. Sattgrünes langes Seegras wiegt sich in den Wellen, Kelp-ranken schwingen gleichförmig mit. Kleinere Fischschwärme mit etwa 20-30 Tieren streben vor mir auseinander. Tief unten am Grund sehe ich eine Languste, doch nur kurz und sie ist schon unter einem Vorsprung verschwunden. Inmitten der belebten Kulisse mutet es mir an, durch ein Aquarium zu Schwimmen. Genauso haben wir es im letzten Jahr in Monterrey gesehen. Hier ist es jedoch kostenlos. Die Sonne spielt munter mit der Unterwasserlandschaft und beleuchtet das Wasser in klarem Blau, die Pflanzen in sattem Grün und weiter unten den Sandboden in kräftigem Weiss.

Leider habe ich die GoPro nicht dabei, doch ich plane einen weiteren Tauchgang für morgen. Ein Red Banana Blender später fahren wir über Mesa zurück nach Hause und schwärmen von der Vielfalt Kaliforniens.

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Am Sonntag war ich nochmal am Beach, mit GoPro, doch das Meer war so aufgewuehlt wie ueblich. Keine Chance, unter Wasser etwas zu sehen. Ein Kollege hatte das ruhige Meer ebensfalls am Samstag bestaunt, aus seiner Sicht ein seltenes Erlebnis.

Sonntag, 6. Oktober 2019

ne coole Woche

Letzte Woche war eine Extrem gute Woche weil so viele Sachen passiert sind so wie ich habe ein Fahrrad bekommen was hellblau ist und es hat uns eine ganze weile gedauert bis wir ein richtiges Fahrrad gefunden haben als erstes sind wir zu dem gleichen Fahrrad Geschäft gefahren wo Papa sein Fahrrad bekommen hat.

Und dieser store hieß glaube ich bici Centroh. Dort kann man, wenn man Mitglied ist sein eigenes Fahrrad mit den Werkzeugen reparieren,und man kriegt 25% weg von alles was man kauft. Wir hatten erst mal herum geguckt ich habe etwas gefunden aber Papa hat gesagt es ist zu teuer. Weil wir nichts gefunden haben sind wir dann am nächsten Tag zu unserer nächsten Option gefahren.

Die nächste Station hieß "Offen Luft Fahrräder " dort haben wir das komplett gleiche Rad gefunden wie ich davor hatte blos in schwarz. Aber das war auch zu teuer. Weil es war wie gesagt genau das gleiche wie mein altes was 400.00$ gekostet hat.

Nach dem wir in diesen zwei bike shops geguckt hatten haben wir einfach aufgegeben und haben im Internet geguckt und haben ein bike gefunden das sehr gut ist also sind wir mit dem Auto dort hingefahren und haben dass Fahrrad abgeholt.

Das nächste coole das passiert ist war das wir eine posaune für mich zum spielen hohlen wollten weil in der schule musste man ein Instrument spielen man durfte aber aussuchen. Und man konnte aussuchen ob man es ausleihen möchte bei einem Musikgeschäft oder einfach eins von der schule eins nehmen möchte.

Ich habe mich schnell entschieden und habe gesagt dass ich eine ausleihe weil die von der schule hat schon jemand benutzt und das ist ekelig. Also sind wir zu diesem Musikgeschäft gefahren und haben gefragt ob wir ein Instrument haben könnten, aber die Leute dort sagten dass man ganz viele Sachen braucht, so wie eine Kredit Karte und einen Führerschein. Dann hat Papa gesagt dann kommen wir nächste Woche nochmal vorbei, weil wir mussten ein paar Sachen suchen.

Als wir alles gefunden hatten sind wir wieder zurück zum Geschäft und haben denen gesagt dass wir alles hatten aber die sagten dann:"sorry wir haben leider keine posaunen mehr!"Und deswegen mussten wir ungefähr 2 Wochen warten bis wir überhaupt eine kriegen konnten. Dann sind wir hingegangen und haben gesagt:"Wir möchten bitte eine Standard posaune haben,danke."

Als wir die posaune bekommen und sind nach hause gefahren an dem Abend habe ich dann auch noch ein bisschen auf meiner neuen posaune gespielt.

Sonntag, 29. September 2019

Texas roadtrip

Bevor Mama und Katja weggefahren sind.Waren  wir noch auf einem roadtrip durch die halbe USA.
Wir sind von Santa Barbara mit einem Mini Flugzeug nach l.a geflogen.Es gab wifi und wirhaben irgendwas geguckt. 

Von l.a sind wir dann ungefähr 3 Stunden nach Texas geflogen. In Texas ging es schnell raus nicht  viel Kontrolle. Wir haben dann ein Auto bei Hertz gerented, was ein großer suv der ein Toyota highlander war, der hatte 7 sitze 2 vorne 2 in der Mitte und 3 hinten.

Wir sind dann direkt auf denn Highway gefahren und direkt neben der auffahrt war...
eine brennende Tankstelle!Wer hätte das gedacht, dass war sogar mein erstes mal dass ich eine brennende Tankstelle gesehen hatte.Dann sind wir erst mal eine ganze weile gefahren.

Nach so einer Stunde hatten alle Hunger und wir sind zu einer fast food kette gefahren und die hieß whataburger.


Dann sind wir nach Louisiana gefahren und wir sind in ein Museum gegangen in Louisiana haben wir dann in Neu Orleans in unser Hotel gegangen.Am nächsten Tag haben wir eine Tour von Neu Orleans gemacht danach haben wir so kleine voodoo Puppen gekriegt (vodoo Puppen sind kleine Stoff Puppen die irgend eine Bedeutung haben und die bringen dir Glück oder irgendetwas anderes) es gibt sogar noch voodo shops in Neu Orleans. Nachdem wir die vodoo Puppen gekauft hatten sind wir zurück zum Hotel.

Morgens dann weiter durch Mississippi wo wir in einem Moor Gebiet spazieren  gegangen sind, wir haben sogar einen Alligator gesehen und wir haben noch so eine ekelerregenden Pilz gefunden und der war pink.

Nachdem in diesem Moor Gebiet waren sind wir nach Florida weiter gefahren. In Florida  angekommen sind wir einkaufen gegangen, wir haben diese Sachen eingekauft: Popkorn schicken (eigentlich nur chicen Nuggets die so aus sehen als ob sie Popkorn sind), Bananen Pudding ( ganz normaler Bananen Joghurt mit Bananen Stückchen, Wasser (eine Flüssigkeit die man trinken kann) und Salat( eine Mischung von verschiedenen Gemüsen).

Dann sind wir zum Strand gefahren, es gab so eineund haben dort dann auch gegessen nach dem essen sagte Katja :"wollten wir nicht noch schwimmen gehen ?!" Dann sind wir schnell ins Wasser gerannt haben so dreißig Minuten geschwommen,und haben  dann noch schnell geduscht.

nachdem wir geduscht hatten sind wir ganz schnell zum Flughafen gefahren aber wir hatten dort ein Problem wirr mussten das Auto mit vollem Tank abgeben dann mussten wir noch so einen Kilometer bis zu der nächst besten Tankstelle fahren damit wir nicht noch mehr bezahlen mussten. am Flughafen angekommen haben wir unser Auto bei Hertz abgegeben und sind dann zu unserem Terminal gelaufen.

Am Terminal haben wir dann unsere Koffer abgegeben und sind dann durch die Kontrolle gegangen. Nachdem wir durch die Kontrolle gegangen waren haben wir bei wendys: zwei Bürger Menüs geholt und gegessen. Nachdem alle gefüttert haben haben wir uns auf den weg zu unserem Terminal gemacht.

Als wir ins Flugzeug eingestiegen sind hat uns Mama gesagt wo wir sitzen im ersten Flug hatten wir uns so hingesetzt: Papa und Katja haben zusammen gesessen, und ich und Mama haben gegenüber gesessen. In Texas angekommen mussten wir in den gleichen Terminal wo wir in dem Hinflug angekommen sind.

Bei diesem Flug sind ich und Katja ganz hinten gesessen und Mama und Papa sind vorne getränt gesessen. Wir saßen neben einer freundlichen Frau die mir und Katja Kaugummi Abgegeben hat. Ich hab etwas genommen aber Katja wollte Mamas Kaugummi haben also hat Mama dem stuardes ein Kaugummi gegeben und der hat das dann zu uns gegeben. Es gab sogar ein Fernseher direkt an dem Sitz vor uns.

In los angeles angekommen rennen wir zum Terminal und haben mal wieder ein Mini Flugzeug.
Auf dem weg nach Santa Barbara sind ich und Papa zusammen gesessen und wir haben aquaman geguckt. In Santa Barbara haben wir dann schnell einen über geholt und dann nach hause gefahren.
Zu hause sind wir alle direkt eingeschlafen.


Montag, 26. August 2019

Back to school night

8/26/19
Das neue Schuljahr hat begonnen. Die "Back to school night" ist ein Elternabend, bei dem in etwa 20 Min. ein Ausblick auf das neue Schuljahr gegeben wird. Heute besuche ich zwei Lehrerinnen:

  • 3rd grade: Mrs. Davis - Katharina
  • 5th grade: Mrs. Smith-Gerardo - Anton

Zuerst gehe ich zu Mrs. Smith. Sie erklaert den Lehrplan. Es gibt etwa ein groesseres Projekt, das Thema darf jeder Schueler selbst bestimmen. Die 5th grade nimmt an einem Alpha Pilot Projekt fuer ein neues Math curriculum teil. Aufgabe f.d. Eltern: mit den Schuelern Dinge im echten Leben schaetzen, etwa Mengen. Oder: Anwendungen von Mathematik identifizieren. Da brauchen wir nur Anton's Playstation zu observieren. Fuer das CIMI Camp in der dritten Septemberwoche werden Chaperones gesucht.

Katharina hat dieses Jahr auch ein iPad gestellt bekommen. Es ist in einer Tasche hinter ihrem Sitz, auf dem ich waehrend der Einfuehrung Platz nehme. Mrs. Davis ist eine engagierte Lehrerin. Sie erinnert daran, dass Eltern bei Abwesenheit ihres Kindes Aufgaben von der Schule mitbringen koennen. Im Anschluss gehe ich bei Mrs. Smith vorbei und frage nach Aufgaben fuer unseren Travel-Leave.

Mittwoch, 14. August 2019

Rubik's Cube - SOLVED!

8/14/2019 - Heute nachmittag saßen Natalia, die Kinder und ich im Wohnzimmer. Ich hatte den Rubik'c Cube (dt. Zauberwürfel) zum großen Teil gelöst. Bedeutet: Die zwei unteren Ebenen waren gelöst, das gelbe Kreuz auf der Oberseite, sowie alle vier gelben Ecken waren richtig eingeordnet. Nun noch schnell die Ecken richtig drehen. Der Erfolg schien greifbar. Doch die Anleitung zum Drehen der Ecke funktionierte nicht recht. So musste ich den Würfel nochmal komplett von vorne lösen.

Nach einiger Zeit war wieder ich am gelben Kreuz angelangt. Nun machte ich mich auf die Suche nach einer besseren Anleitung. Dabei plauderte ich mit Natalia. Hier bot ich ihr 100 Dollar an, wenn sie den Würfel für sich lösen würde. Solch ein Algorithmus ist schließlich Handswerkszeug eines Informatikers oder auch Informationswirtes.

Anton hört dies mit und schlug seinerseits vor: wenn ich den Würfel nicht lösen würde, dann sollte ich ihm 100 Dollar geben. Falls ich ihn aber löse, so wurde er mir eine Woche lang den Rücken massieren. Ich fragte nach der Zeit, die ich zur Verfügung hätte. "Bis heute 24 Uhr." Wir waren die Wette noch nicht eingegangen und Anton überlegte schon auf eine halbe Woche herunterzugehen oder die Zeit auf 22 Uhr zu begrenzen. 2 Minuten später hatte ich den Würfel gelöst. Tschaakkkkkkkkaaaaa!

Das Lösen des Rubic's Cube hatte ich schon seit einiger Zeit auf meiner Skill-Liste. Hierfür habe ich ein paar Tage gebraucht. Insbesondere hilfreich waren Youtube Videos, die ich anschaute und mir die Algorithmen daraus aufschrieb.

Cube Cheatsheet:


1te Ebene passend zu den 4 Farben freihändig

2te Ebene
Ecken:
IL = L'U'LU
IR = RUR'U'

move to left: U --> IR --> W. nach links drehen --> IL
move to right: U --> IL --> W. nach rechts drehen --> IR

Ecke von links nach oben: U'L'ULUFU'F'

3te Ebene
gelbe Seite:
Line: F --> IR --> F'
Edge: f --> IR --> f'
Dot:  Line + Edge

Kreuz: R U2 R' U' R U' R'

Ecken sortieren: URU'L'UR'U'L

Ecken rotieren: (R'U'RU 2x) funktionierte beim 1.Versuch nicht, beim 2.Versuch nicht gebraucht

https://www.youtube.com/watch?v=vFWXkhPXPjo&t=305s
https://www.youtube.com/watch?v=1t1OL2zN0LQ&list=PLl43115O6rnns_IpaEoFOmknGonBZPuhY&index=2&t=1840s
https://en.wikipedia.org/wiki/Rubik%27s_Cube

Samstag, 10. August 2019

summer vacation, day 7

day7, Tahoe -> Fremont

Wir wachen um 8:05 auf, Schulbeginn, haha. Katja's Digitaluhr ist immer noch auf Anton's Schulzeit eingestellt. Beim Frühstück treffen wir Heidi, Lotti und ihren Mann. Er macht seinen Postdoc an der UBerkeley. Sie sind die ganze Woche hier, wir kommen zwischendurch mit ihnen ins Gespräch.

10:00 Uhr, Katja mag noch ins Hotel-Schwimmbad. Die zwei Autoreifen dort bereiten den Kindern großen Spaß. Natalia packt zusammen. Ich räume das Auto auf. Die Kinder schwimmen im Pool, ich bevorzuge den See. Eintrittskosten zu unserem Strand: Erwachsene für 10 USD, Kinder zu 5 Dollar. Heute morgen ist das Wasser kühl und sehr erfrischend. Die Sonne wirft Kaustiken auf dem Sandboden des Sees. Der ist nicht mehr so klar / sauber wie vor 11 Jahren. Viele grüne Algenflecken sprenkeln den Boden. Ein Bald Eagle (Weißkopfseeadler, das Wappentier der USA) fliegt vorbei.

Wir fahren los. Nach 10 km treffen wir auf einen Agrarcheck für Autos bei der Einreise nach Kalifornien. Wir fahren auch durch, hätten es aber nicht gebraucht.

Nun schraubt sich der BMW die Sierras westlich des Sees hoch. Wir erhalten eine letzte Aussicht auf den blauen See inmitten ausgedehnter grüner Wälder. Anton, Katja und ich kraxeln auf eine Bergkuppe neben der Straße, von oben sehen wir bis zur nächsten Bergkette. Nach diesem Exkurs fahren wir durch El Dorado County. Offenbar wurde in dieser Gegend Gold gefunden. Der Goldrush dauerte von 1849 bis 1851. Die Goldgräber hatten den Spitznamen fourty-niners. Entlang einen Flusses gelangen wir nach Auburn. Hier endet das ausgedehnte Waldgebiet und eine weite Prärielandschaft öffnet sich vor uns. Bald darauf sehen wir aus 30 Meilen Sacramento's Hochhäuser.

Zeit zum Mittagessen, auf zu Outback. Bei meiner vorigen Kalifornienreise war das "gutbürgerliche" Steakhaus unser Stammlokal. Heute ist dort Steak-Mittwoch. Das 5 Oz Fleischstück ist jedoch von minderer Qualität. Zusatzverdienst für das Restaurant: Auf den Tischen stehen Spiel/Visa-computer. Spiele für die Kinder wie "Plants vs. Zombies" kosten 1.99 USD extra. Kann ich per Visakarte auf dem selben Gerät begleichen. Wie angenehm (für die Kinder und das Restaurant).

In Sacramento fallen uns zunächst die zahlreichen Bäume auf. Das Zentrum scheint ein zusammenhängend grüner Fleck zu sein. Wir parken an der 7th and P-Street. Die Stadt ist wie ein Schachbrett angelegt. Natalia berichtet aus dem Reiseführer: Sacramento kaufte für 1 Mio USD die Rechte zur Hauptstadt. Auf dem Weg vom Auto zur Innenstadt gelangen wir zum Sacramento River. Eine goldene Brücke führt zur anderen Uferseite. Kosten der Brücke 1Mio USD steht auf einem Schild daneben.




Entlang des Flusses laufen wir zur Altstadt. Ein Flussdampfer, der jetzt als Restaurant dient, eine ausgediente stählerne Santa Fe Eisenbahn und viele alte Häuser/Saloons bilden eine Western-Atmosphäre. Wir essen Eis, danach besuchen wir einen der größten Gimmick-Stores, die ich je sah. Toilettenpapier mit Trump Aufdruck, Pfurz-Soundgeneratoren, einknickende Messer, Kazoo's, Witze-Bücher hier gibt es alles. Wir kaufen einige spaßige Dinge. Etwas weiter können die Kinder an einer Schießbude einen Saloon zum klingen bringen.



Im Stadtzentrum ist die Golden #1 Stadthalle, heute Buble Konzert. Verglichen mit LA oder Los Angeles hat Sacramento einen eigenen Charakter. Die Hauptstadt wirkt klar strukturiert, sauber und aufgeräumt, eher europäisch oder Ostküste. Haltestellen mit Fahrplänen, kleine zockelig-gemütliche Straßenbahnen wie Gold-Line oder Blue Line. Viele Straßen tragen "Gold" im Namen.

An der Bay angekommen, genießen wir einen fantastischen Ausblick auf die Bucht. Ein Schild erklärt uns, dass hier mehrere tausend Marineschiffe lagen. Um nicht zu spät im Hotel sein, drücke ich das Gaspedal hart nach unten. Wir kommen jedoch erst weit nach Sonnenuntergang und nach Schließen des Pools am Hotel an. Natalia ist erfreut über Verfügbarkeit von Waschmaschinen und kann so endlich unsere Urlaubskleidung erneuern.

We fixed it

12/13/2020 my iPhone screen broke. This happened at Paradise Cove at Big Bear Lake, when Anton asked me for the time. Short after that I had...